Orte der Moderne

Hutfabrik Friedrich Steinberg Herrmann & Co.

Luckenwalde
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Thomas Kemnitz

Die ehemalige Hutfabrik Steinberg Herrmann & Co von Erich Mendelsohn zählt zu den Vorreitern des Neuen Bauens. Der expressionistische Industriebau wurde durch seine an einen Hut erinnernde Dachkonstruktion zum Wahrzeichen der Stadt Luckenwalde.

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Ernst-May-Haus

Frankfurt am Main
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ernst-may-gesellschaft, Foto: Reinhard Wegmann

Das Ernst-May-Haus steht beispielhaft für das Wohnungsbauprogramm „Das Neue Frankfurt“ des Stadtbaurats Ernst May. Zwischen 1925 und 1930 entstanden 12.000 günstige Wohnungen mit moderndem Komfort, u. a. der Frankfurter Küche von Margarete Schütte-Lihotzky.

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Völklinger Hütte

Völklingen
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mompl, CC BY-NC-ND 2.0, https://flic.kr/p/K4UARV
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Bauhaus-Museum Weimar

Weimar
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Visualisierung: bloomimages GmbH © Klassik Stiftung Weimar

Der 2015-2019 errichtete Museumsbau von Prof. Heike Kanada (Berlin) folgt einer geometrisch klaren Architektur: Der minimalistische Kubus gliedert sich in fünf Ebenen, die in zweigeschossigen offenen Räumen ineinander übergehen. Neben der zeitgenössischen Architektur des Neubaus ist auch dessen Lage als Knotenpunkt im „Quartier Weimarer Moderne“ hervorzuheben. Eröffnet wird das Museum am 6. April 2019.

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Festspielhaus Hellerau

Dresden
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Lothar Sprenger

Das Festspielhaus,1911/12 von Heinrich Tessenow in der Gartenstadt Hellerau errichtet, war ein radikaler Gegenentwurf zu traditionellen Theaterbauten. Hier tanzte einst Mary Wigman. Noch heute ist Hellerau ein Zentrum zeitgenössischer Künste.

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ADGB Bundesschule Bernau

Bernau
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 © Stiftung Bauhaus Dessau

Die Gewerkschaftsschule in Bernau zählt weltweit zu den größten Bauhaus-Ensembles. Die heutige UNESCO-Welterbestätte entstand 1928-30 unter Leitung des zweiten Bauhausdirektors Hannes Meyer und unter Mitwirkung von Studierenden des Dessauer Bauhauses.

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Siedlung Blumläger Feld

Celle
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Otto Haesler Stiftung

Die Siedlung Blumläger Feld (1930/31) war das radikalste und umstrittenste Projekt von Otto Haesler in Celle. Mit typisierten Grundrissen und rationeller Bauweise schuf er besonders günstige Kleinstwohnungen – sozialer Wohnungsbau in konsequentester Form.

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Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Berlin
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Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Foto: Karsten Hintz

Im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung (1979) befindet sich die weltweit größte Sammlung zum Bauhaus. Das Gebäude beruht auf einem modifizierten Entwurf von Walter Gropius. Die Silhouette mit den charakteristischen Sheddächern gehört zu den Wahrzeichen Berlins.

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Rosenthal am Rothbühl

Selb
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Stadtmuseum Amberg

Die Rosenthal-Porzellanfabrik in Selb ist ein wichtiges Spätwerk Walter Gropius’ und zeugt vom Einfluss des Bauhauses in Bayern. In enger Zusammenarbeit mit dem Bauherren Philip Rosenthal erschuf Gropius 1965-1967 einen zukunftsweisenden Industriebau.

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Erzbergwerk Rammelsberg

Goslar
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Am Rammelsberg bei Goslar befindet sich ein einzigartiges Denkmalensemble deutscher Bergbaugeschichte. Eindrücklich zeigen die Übertagebauten der UNESCO-Welterbestätte die Entwicklung moderner Industriebauten in der Zeit des Nationalsozialismus auf.

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Bauhausgebäude

Dessau-Roßlau
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Stiftung Bauhaus Dessau, Foto: Yvonne Tenschert

Das Schulgebäude von Walter Gropius (1925/26) gilt international als Ikone moderner Architektur. In dem funktional-minimalistischen Gebäudekomplex erlebte das Bauhaus seine Blütezeit. Heute ist die UNESCO-Welterbestätte Sitz der Stiftung Bauhaus Dessau.

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GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Leipzig
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Esther Hoyer

Das Grassimuseum (1925-29) in Leipzig ist ein Gesamtkunstwerk der Moderne: In einzigartiger Weise treffen in diesem Bau Neue Sachlichkeit, Art Déco und Bauhaus aufeinander. Besonders eindrucksvoll sind die Glasfenster des Bauhausmeisters Josef Albers.

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Lehmbruck Museum

Duisburg
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Dr. Thomas Köster

Das Lehmbruck Museum in Duisburg (1964/1987) zeigt das Lebenswerk des bedeutenden Bildhauers Wilhelm Lehmbruck (1881-1919). Dessen Sohn Manfred Lehmbruck entwarf ein eindrucksvolles Ensemble der Nachkriegsmoderne, das durch seine expressive Vielgestaltigkeit besticht.

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Stadthalle Magdeburg

Magdeburg
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MVGM, Foto: Andreas Lander

Das Ensemble aus Stadthalle, Pferdetor und Aussichtsturm ist ein bedeutendes Beispiel des Neuen Bauens. 1927 zur Deutschen Theaterausstellung errichtet, gehören die Gebäude zu den Hauptwerken von Johannes Göderitz, Wilhelm Deffke und Albin Müller. 

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Ehemalige Großherzogliche Kunsthochschule & Kunstgewerbeschule

Weimar
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Van de Veldes ehemalige Kunstschule mit Bauhaus-Atelier (1904-11) und die ehemalige Kunstgewerbeschule (1905-06) wurden 1919 zum Staatlichen Bauhaus Weimar vereint. Heute beherbergen sie die Bauhaus Universität Weimar und zählen zum UNESCO-Welterbe.

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Bauhaus Museum Dessau

Dessau-Roßlau
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© Stiftung Bauhaus Dessau / addenda architects

Das Bauhaus Museum Dessau entsteht zum 100. Gründungsjubiläums des Bauhaus und wird am 8. September 2019 eröffnet. In dem neuen Museum entstehen erstmals geeignete Räumlichkeiten für eine umfassende öffentliche Präsentation der wertvollen Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau. Das neue Museum mit einer Ausstellungsfläche von 2.100 Quadratmetern wird insgesamt eine Nutzfläche von 3.500 Quadratmetern haben.

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Siedlung Schillerpark

Berlin
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Von Marbot - Eigene Fotografie des Veröffentlichers (own work by uploader), CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4385718

Die Berliner Siedlung Schillerpark von Bruno Taut gilt als erstes großstädtisches Wohnprojekt der Weimarer Republik. Bis heute zählt die UNESCO-Welterbestätte zu den wichtigen Beispielen des sozialen Wohnungsbaus nach dem Ersten Weltkrieg.

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Meisterhäuser

Dessau-Roßlau
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Mit den Meisterhäusern (1925/26) hat Walter Gropius erstmals seine Ideen des Neuen Bauens in einer Wohnsiedlung realisiert. Die drei Doppelhäuser und die Direktorenvilla gelten weltweit als Prototypen moderner Architektur und zählen zum UNESCO-Welterbe.

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Mathildenhöhe Darmstadt

Darmstadt
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Bildarchiv Foto Marburg, Foto: Ingo E. Fischer
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Haus des Volkes

Probstzella
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Haus des Volkes GmbH & Co. KG

Als Bauhaus-Hotel lädt das Haus des Volkes von 1927 in Probstzella heute zur Besichtigung, Übernachtung oder einem Café-Besuch ein. Viele Einrichtungsstücke sind Repliken des Originalmobiliars von Bauhäuslern wie Alfred Arndt, Marcel Breuer oder Marianne Brandt.

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Wohnstadt Carl Legien

Berlin
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Anja Steinmann

Mit der Wohnstadt Carl Legien zeigte Bruno Taut exemplarisch, dass sozial verträgliche Wohnbebauung trotz hoher urbaner Dichte möglich ist. Die UNESCO-Welterbestätte zählt damit zu den herausragenden Beispielen des neuen Wohnungsbaus der Weimarer Republik.

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Großsiedlung Siemensstadt

Berlin
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Anja Steinmann

Die Großsiedlung und UNESCO-Welterbestätte Siemensstadt entstand als Gemeinschaftswerk von Architekten wie Walter Gropius oder Hans Scharoun. Sie zeigt die ganze Spannbreite des Neuen Bauens und war wegweisend für den Wohnungsbau nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Tautes Heim

Berlin
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Ben Buschfeld

Das 2012 eröffnete mietbare Ferienhaus Tautes Heim veranschaulicht und vermittelt die Architektur der Berliner Moderne. Das originalgetreu rekonstruierte ungewöhnliche Vermittlungsangebot ist Teil der Hufeisensiedlung in Berlin, die Bruno Taut 1925-30 entwarf und die zum UNESCO-Welterbe zählt.

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Haus Schminke

Löbau
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Siftung Haus Schminke / Ralf Ganter

Das Haus Schminke (1930–1933) zählt zu den Schlüsselwerken des Architekten Hans Scharoun. Das Wohnhaus im sächsischen Löbau gilt weltweit als Musterbeispiel für das „Neue Bauen" und für moderne Architektur im „International Style".

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Kornhaus

Dessau-Roßlau
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Ausflugslokal Kornhaus wurde 1929/30 von Carl Fieger während seiner Zeit am Bauhaus realisiert. Der markante Halbrundbau ist typisch für den Architekturstil Fiegers, der mit seinem Werk einen bedeutenden Beitrag zum Bauen der Moderne geleistet hat.

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Konrad-Wachsmann-Haus

Niesky
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Volker Kreidler

Konrad Wachsmann gilt als Pionier des industriellen Bauens. Er entwickelte ein vorgefertigtes Holzbausystem, das er in Niesky (1927) beispielhaft umsetzte. Das Wachsmann-Haus zeichnet sich durch eine moderne, am Bauhaus orientierte Formensprache aus.

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Hohenhof

Hagen
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Foto: Tobias Roch

Henry van de Velde gestaltete 1906 bis 1908 die Villa Hohenhof in Hagen für den Begründer der Folkwang-Idee Karl Ernst Osthaus. Das Gesamtkunstwerk des Jugendstils ist heute Museum für den „Hagener Impuls" und würdigt dessen kulturgeschichtliche Bedeutung.

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Diakonissen-Mutterhaus "Neuvandsburg"

Oberharz am Brocken/Elbingerode
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Diakonissen-Mutterhaus Elbingerode

Fast unverändert ist im Diakonissen Mutterhaus Elbingerode die Architektur des Neuen Bauens in vielen Details erfahrbar. Architekt Godehard Schwethelm schuf den hochmodernen Komplex von 1932 bis 1934. Noch heute leben hier 150 Diakonissen-Schwestern.

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Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Berlin
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hausdesphoenix/pixabay.com, Zugriff am 5.2.2019 auf https://pixabay.com/photo-3552385/

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche (1961) ist ein Mahnmal für den Frieden mit historischer Symbolkraft. Egon Eiermann integrierte die Turmruine des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Baus in einen Neubau aus vier freistehenden Gebäuden aus Stahlbeton.

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Gartenstadt Piesteritz

Wittenberg
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Georgios Anastasiades

Die Siedlung Piesteritz (1916-19) ist beispielhaft für die Gartenstadtbewegung und die Reformbaukunst. Georg Haberland, Otto Rudolf Salvisberg und Paul Schmitthenner errichteten die Wohnanlage für die Beschäftigten der Mitteldeutschen Stickstoffwerke.

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Kunsthalle Darmstadt

Darmstadt
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Kunsthalle Darmstadt / Nikolaus Heiss 2016

Die 1957 von Theo Pabst erbaute Kunsthalle zählt zu den ersten Museumsbauten, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Der schlichte, offene Bau im Stil der Klassischen Moderne verzichtet auf monumentale Gesten und steht für den Neubeginn nach 1945.

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Chilehaus

Hamburg
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Union Investment Real Estate GmbH, Foto: Andreas Vallbracht

Das 1922-1924 von Fritz Höger errichtete Chilehaus war eines der ersten Hochhäuser Hamburgs und zählt zu den Ikonen des deutschen Backsteinexpressionismus. Noch immer beeindruckt die UNESCO-Welterbestätte durch ihre besondere Gebäudeform und die detailreichen Klinkerfassaden. Im Erdgeschoss des Chilehauses befindet sich eine lebendige Mischung aus gastronomischen Angeboten und Fachgeschäften.

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HfG Ulm

Ulm
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Die Hochschule für Gestaltung Ulm (1955-1968) wurde in der Nachfolge des Bauhauses gegründet und trägt auch in ihrer Architektur den Bauhaus-Gedanken fort. Der Hochschulkomplex von Max Bill besticht durch eine sachliche, reduzierte Architektursprache.

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Hermann-Beims-Siedlung

Magdeburg
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Foto: N. Perner

Die Hermann-Beims-Siedlung in Magdeburg (1925-29) gilt als vorbildlicher sozialer Wohnungsbau. Basierend auf Plänen von Bruno Taut entstanden im Stil des Neuen Bauens günstige, durchdachte Wohnungen. Die Siedlung ist heute als Flächendenkmal geschützt.

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Stahlhaus

Dessau-Roßlau
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Stiftung Bauhaus Dessau, Foto: Sebastian Gündel

Mit dem 1927 errichteten Stahlhaus am Rand der Gropius-Siedlung Dessau-Törten erprobten Richard Paulick und Georg Muche den Einsatz von Stahl im Wohnungsbau. Es ist ein wichtiges Zeugnis für den Innovationsgedanken, der das Bauhaus in den 1920ern prägte.

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Bundeskanzleramt

Berlin
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LoboStudioHamburg / pixabay.com, Zugriff am 24.1.2019 auf https://pixabay.com/photo-637999/

Das Bundeskanzleramt Berlin (1997–2001) von Axel Schultes und Charlotte Frank zählt zum Bauensemble „Band des Bundes“. Als einer der wichtigsten Regierungsneubauten der Hauptstadt steht es für eine Staatsarchitektur, die Offenheit und Transparenz vermittelt.

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Haus Schulenburg

Gera
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Haus Schulenburg Gera

Das Haus Schulenburg in Gera steht für die beginnende Moderne in Europa. Der belgische Architekt Henry van de Velde realisierte es als Gesamtkunstwerk von 1913 bis 1915. Heute beherbergt die Villa ein Museum, das in einmaliger Weise in das Werk van de Veldes einführt.

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Arbeitsamt

Dessau-Roßlau
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Stadtarchiv Dessau-Roßlau, Foto: Sven Hertel

Das Arbeitsamt Dessau von Walter Gropius ist ein richtungsweisendes Beispiel funktionalistischer Architektur. Der Grundriss des markanten Halbrundbaus und des angrenzenden Verwaltungstraktes leitet sich konsequent aus organisatorischen Abläufen im Amt ab.

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Giebichensteinbrücke

Halle (Saale)
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Matthias Kunkel, Halle

Die Giebichensteinbrücke in Halle wurde von 1926 bis1928 unter Mitwirkung der Werkbund-Mitglieder Paul Thiersch und Gerhard Marcks erbaut. Geziert von zwei großen Tierskulpturen liegt die Brücke zu Füßen der Burg Giebichenstein in Halle.

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Gartenstadt-Kolonie Reform

Magdeburg
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Michael Sachsenweger

Die farbenfrohe Siedlung „Reform“ in Magdeburg ist ein frühes Beispiel der deutschen Gartenstadtbewegung. Ihre Gestaltung basiert weitestgehend auf Plänen von Bruno Taut. An ihrem Bau wirkten zwischen 1913 und 1938 u. a. Carl Krayl und Franz Hoffmann mit.

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Dieselkraftwerk

Cottbus
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com

Das Dieselkraftwerk in Cottbus, entworfen und erbaut 1927 von Werner Issel, ist ein eindrückliches Denkmal für den modernen Industriebau. Das bauhistorische Erbe des expressionistischen Backsteinensembles wird seit 2008 als Kunstmuseum weitergetragen.

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Deutsches Architekturmuseum

Frankfurt am Main
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DAM, Bild: Uwe Dettmar

Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) wurde 1984 in einer von Architekt Oswald Mathias Ungers umgebauten Gründerzeitvilla eröffnet. Im Mittelpunkt seiner weißen Museumsarchitektur steht eine kubische Konstruktion – das „Haus im Haus“ als eine Metapher für die Architektur.

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Weiße Stadt

Berlin
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com

Die UNESCO-Welterbestätte Weiße Stadt zählt zu den herausragenden Siedlungen der Berliner Moderne. Anfang der 1930er-Jahre zeichnete sie sich besonders durch ihren hohen sozialen Standard aus und war der Inbegriff für modernes und bezahlbares Wohnen.

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Konsumgebäude

Dessau-Roßlau
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Sven Hertel

Das Konsumgebäude, 1928 von Walter Gropius realisiert, bildet durch seine Lage und den markanten Hochbau das Zentrum der bekannten Versuchssiedlung Dessau-Törten. Der schlichte, funktionalistische Bau und die Siedlung sind ein wichtiges Denkmal der Moderne.

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Laubenganghäuser

Dessau-Roßlau
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Die Laubenganghäuser in Dessau-Törten verkörpern das Credo „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ des zweiten Bauhausdirektors Hannes Meyer. Zusammen mit seinen Studierenden entwarf er die fünf Mehrfamilienhäuser 1929-30. Seit 2017 zählen sie zum UNESCO-Welterbe.

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Hochschule Ulm

Ulm
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Land Baden-Württemberg vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm; Fotograf: Martin J. Duckeck, Ulm

Günter Behnisch, der als „Baumeister der Demokratie“ gilt, entwarf den 1962 fertiggestellten Campus der Hochschule Ulm. Das funktionalistische Ensemble ist nicht nur wegen seiner damals bahnbrechenden Fertigbauweise ein Schlüsselbau der Nachkriegsmoderne. 

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Hufeisensiedlung

Berlin
Alternativer Text
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

International gilt die Hufeisensiedlung Britz von Bruno Taut als Schlüsselwerk des modernen städtischen Siedlungsbaus. Die UNESCO-Welterbestätte war richtungsweisend für die damalige Architektur und ebnete den Weg für eine neue Form des sozialen Wohnungsbaus.

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Glaswerk

Amberg
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Erich Spahn 2018

Das Glaswerk in Amberg ist das letzte Werk Walter Gropius’. Mit seinem Büro TAC entwarf er den spektakulären Industriebau für den Unternehmer Philip Rosenthal. Die denkmalgeschützte „Glaskathedrale“ wurde 1970, ein Jahr nach Gropius’ Tod, fertiggestellt.

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Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Dresden
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David Brandt

Der imposante Bau des Deutschen Hygiene-Museums Dresden (1927–1930) weist unterschiedliche Stilelemente auf. Nach dem Entwurf von Wilhelm Kreis verbinden sich in der Architektur monumentale, klassizistische Elemente mit dem Stil der Neuen Sachlichkeit.

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Weingut Kreutzenberger

Kindenheim
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Weingut J. Kreutzenberger im rheinland-pfälzischen Kindenheim ist ein einzigartiges Beispiel für den Einfluss des Neuen Bauens auf die Weingutarchitektur. 1929 von Otto Prott entworfen, erhielt der kubische Bau 2004-2007 eine preisgekrönte Erweiterung.

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Umweltbundesamt

Dessau-Roßlau
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Umweltbundesamt, Foto: Martin Stallmann

Als Modellprojekt des Bundes wurde das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau 2005 nach Plänen des Büros Sauerbruch Hutton gebaut. In ihrem Entwurf reagierten die Architekten auf Fragen des Klimawandels und setzten konsequent auf den Einsatz erneuerbarer Energien.

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Flughafen Tempelhof

Berlin
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Tempelhof Projekt GmbH, www.thf-berlin.de

Der Flughafen Tempelhof ist einer der wenigen erhaltenen Monumentalbauten des NS-Regimes. Der Komplex entstand ab 1936 nach Entwürfen von Ernst Sagebiel. Seit 2008 ist der Flugverkehr eingestellt; das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

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Böttcherstraße Bremen

Bremen
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Archiv Böttcherstraße Bremen, Foto: Nawrot

Die Bremer Böttcherstraße ist ein eklektisches Gesamtkunstwerk, das Elemente der Backsteingotik, des Expressionismus und des Art Déco vereint. Sie entstand zwischen 1922 und 1931 und gilt als wichtiges Architekturzeugnis der Zwischenkriegsjahre.

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Haus der Jugend

Hamburg
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Berufliche Schule Energietechnik Altona (BEA) - Fotograf: Eric Langerbeins

Inmitten Altonas Stadtzentrum befindet sich mit dem Haus der Jugend nicht nur ein Zeugnis des Neuen Bauens, sondern auch der Bildungsreformen der Weimarer Republik. Erbaut wurde das Berufsschulzentrum 1928-1930 nach Entwürfen von Gustav Oelsner.

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Reichstagsgebäude

Berlin
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Deutscher Bundestag / Axel Hartmann

Mit dem Umbau des Reichstages (1999) schuf Norman Foster ein Symbol für das vereinte Deutschland. Das Gebäude war Ende des 19. Jahrhunderts unter Paul Wallot errichtet worden. Die charakteristische Kuppel aus Glas und Stahl gehört zu den Wahrzeichen Berlins.

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HE-Gebäude und Färberei der VerSeidAG

Krefeld
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Mies van der Rohe Business Park, Foto: Makis Foteinopulos

Das schlichte, kubische Firmengebäude der VerSeidAG in Krefeld (1931) steht bis heute für eine funktionale, moderne Industriearchitektur. Es ist der einzige Fabrikbau, den Ludwig Mies van der Rohe weltweit realisierte und steht heute unter Denkmalschutz.

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Beckerturm

St. Ingbert
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Stefan Braun

Der Beckerturm entstand zwischen 1925 und 1931 für die gleichnamige Brauerei im saarländischen St. Ingbert. Hans Herkommer schuf den denkmalgeschützten Industriebau im Stil des Neuen Bauens. Heute beherbergt der Turm u.a. ein Museum und ein Restaurant.

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Zeche Zollverein

Essen
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Stiftung Zollverein, Foto: Jochen Tack

Mit der Zentralschachtanlage XII (1928–32) der Zeche Zollverein schufen Fritz Schupp und Martin Kremmer in Essen eines der bedeutendsten Zeugnisse des modernen Industriebaus. Die UNESCO-Welterbestätte ist heute eine beliebte kulturtouristische Sehenswürdigkeit und Symbol für den Wandel der Stadt Essen und des Ruhrgebiets.

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Bauhaussiedlung Dessau–Törten

Dessau-Roßlau
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Stadtarchiv Dessau-Roßlau, Foto: Sven Hertel

Walter Gropius erprobte mit dem ersten Bauabschnitt der Siedlung Dessau-Törten (1926–1928) neue kostengünstige Fertigungs- und Konstruktionsmethoden. Als Versuchssiedlung steht sie beispielhaft für die serielle Fertigung im sozialen Wohnungsbau.

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Haus Lange und Haus Esters

Krefeld
Alternativer Text
Museum Haus Esters, Krefeld Gartenseite Foto: Volker Döhne

In den Häusern Lange und Esters (1930) verband Ludwig Mies van der Rohe das Neue Bauen mit dem eher klassischen Raumprogramm einer großbürgerlichen Villa. Die schlichten kubischen Backsteinhäuser gehören zu den Highlights der Bauhausstadt Krefeld.

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Gartenstadt Hellerau

Dresden
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Lothar Sprenger

Hellerau ist die erste Gartenstadt Deutschlands, entstanden ab 1909 auf Initiative des Werkbund-Mitbegründers Karl Schmidt. Dieser verwirklichte dort seine Idee einer sozialreformerischen Siedlung, die Wohnen mit Arbeiten, Kultur und Bildung vereint.

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Leipziger Messe

Leipzig
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Leipziger Messe, Foto: Christian Kraus

Die Leipziger Messe zählt weltweit zu den modernsten Messe- und Kongresszentren. Die bogenförmige Eingangshalle West ist das imposante gläserne Wahrzeichen. Dieses von Gerkan, Marg und Partner errichtete Meisterwerk der Architektur- und Ingenieurkunst ist Europas größte Vollglashalle.

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Gartenstadt Falkenberg

Berlin
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Mangan2002 [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Die Gartenstadt Falkenberg zählt zu den frühen Beispielen des neuen, sozialen Wohnungsbaus in Berlin. Die UNESCO-Welterbestätte ist ein Frühwerk Bruno Tauts, der darin erstmals für ihn typische komplexe Farbkonzepte als gestalterisches Mittel einsetzte.

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Haus Rabe

Zwenkau
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Kulturstiftung Leipzig/Durth

Das Haus Rabe (1929-1931) als Zusammenarbeit des Architekten Adolf Rading mit dem Maler und Bildhauer Oskar Schlemmer ist ein einzigartiges Beispiel des Neuen Bauens. Der Entwurf des Zwenkauer Hauses war revolutionär und eine einmalige Verbindung von Architektur, Malerei und Plastik.

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Haus Am Horn

Weimar
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Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Haus Am Horn entstand als Musterhaus zur ersten Bauhaus-Ausstellung 1923 in Weimar. Es ist das erste architektonische Zeugnis des Bauhauses in Weimar und gilt als Prototyp des modernen Bauens und Wohnens. Heute ist die UNESCO-Welterbestätte ein Ausstellungsort.

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Altstädter Schule

Celle
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Celle Tourismus und Marketing GmbH

Die Altstädter Schule (1928) zählt zu den herausragenden Beispielen der Klassischen Moderne. Sie ist eines der bekanntesten Werke des Architekten Otto Haesler, der in den 1920ern als Wegbereiter des Neuen Bauens das Stadtbild Celles entscheidend mitprägte.

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Fagus-Werk

Alfeld
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UNESCO-Welterbe Fagus-Werk

Das 1911 errichtete Fagus-Werk in Alfeld zählt international zu den Meisterwerken moderner Baukunst. Das Fabrikgebäude ist ein Frühwerk von Bauhaus-Gründer Walter Gropius. In der UNESCO-Welterbestätte mit der markanten Glasfassade wird heute noch aktiv produziert.

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Haus Le Corbusier in der Weissenhofsiedlung

Stuttgart
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González/Weissenhofmuseum

Die Weissenhofsiedlung mit den UNESCO-Welterbestätten Doppelhaus und Einfamilienhaus von Le Corbusier zählt weltweit zu den wichtigsten Architekturdenkmälern der Klassischen Moderne. Namhafte internationale Vertreter des Neuen Bauens errichteten die Wohnanlage 1927.

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Eiermannbau

Apolda
Alternativer Text
IBA Thüringen, Fotograf: Thomas Müller

Der Eiermannbau in Apolda (1938/39) ist eine Ikone der Industriearchitektur und gilt als herausragendes Beispiel für eine nachhaltige Umbaukultur. Die Erweiterung einer Weberei im Stil des Neuen Bauens begründete die Karriere des Architekten Egon Eiermann.

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Hamburger Krematorium Ohlsdorf

Hamburg
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Hamburger Friedhöfe -AöR- 2013

Fritz Schumacher – Architekt, Werkbund-Gründungsmitglied und langjähriger Baudirektor Hamburgs – realisierte mit dem Neuen Krematorium (1930–1932) einen typisch norddeutschen Klinkerbau. Die symmetrische Anlage war sein letzter Bau für Hamburg.

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Kommende Termine

  • 27.06.2019 | 15:00

    Erzählcafé Altstadt: Die Gründungsgeschichte der Magdeburger Volkshochschule vor 100 Jahren

    Workshop / Seminar / Lab Magdeburg
  • 27.06.2019 | 17:00

    2. Business Summer Lounge der Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalt im Dessauer Bauhaus

    Wirtschaft trifft Bauhaus

    Symposium / Konferenz / Tagung, Sonstiges Dessau-Roßlau
  • 27.06.2019 | 18:00

    Künstlergespräch zur Film-Installation „THINGS TO COME"

    Vortrag / Lesung Halle (Saale)

Aus dem
Magazin

Was bedeutet das Bauhaus heute? Im Magazin berichten wir über Neuigkeiten und stellen Themen, Orte, Institutionen und Meinungen rund um das Bauhaus vor.

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#bauhaus100

Wir laden dazu ein, unter #bauhaus100 Bilder und Statements zum Bauhaus, zu aktuellen Themen, Fragestellungen und Veranstaltungen rund um das Bauhaus mit der Welt zu teilen. Was gerade gepostet und getwittert wird, ist hier zu sehen.

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Der Newsletter bauhaus100 informiert in loser Folge über Neuigkeiten rund um das 100. Gründungsjubiläum des Bauhauses.

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