Wo findet Zukunft Stadt?

bauhaus now #2

bauhaus now #2
Wo findet Zukunft Stadt?

Was sind die großen Gestaltungsaufgaben und -probleme im 21. Jahrhundert? Woran arbeiten Architekten heute? Wovon träumen sie? Vor welche Herausforderungen sehen sie sich gestellt? Und hält der ganzheitliche Ansatz des Bauhauses noch immer Lösungsansätze für die Zukunft bereit?

Unsere zweite Ausgabe behandelt das Schwerpunktthema „Architektur und Stadtplanung“ als bekannteste Anliegen des Bauhauses. Dafür führen wir Sie von der „Sehnsucht Stadt“ über die „Stadt als Täter“ bis hin zu Ideen und Visionen für die „Zukunft der Städte“.
Wir stellen krititsche Fragen zur Rolle der Stadt im Zeitalter von Terror und Sicherheitswahn, werfen einen Blick auf „China und das Bauhaus“ und neue Architekturen der Ausbildung aus der Feder von Carme Pinós.

Zahlreiche bekannte Figuren wie die Soziologin und Global City-Forscherin Saskia Sassen, der Künstler Ólafur Elíasson, der Architekt und Architekturjournalist Michael Sorkin und die Bauhaus-Koryphäe Magdalena Droste gehen auf 100 Seiten den Fragen nach, ob sich Gesellschaften bauen lassen, wie man Zukunft unterrichtet und wodurch das Bauhaus trotz seines frühen Endes zu einem Synonym der Gegenwart werden konnte.

Ebenfalls mit dabei: die 100 jahre bauhaus Galerie mit künstlerischen Antworten von Jürgen Meyer H., Meschac Gaba und Filmemacher Amos Gitai sowie ein Hintergrundgespräch mit bauhaus imaginista-Co-Kurator Grant Watson.

Herausgeber: 100 jahre bauhaus, Weimar
Gestaltung und Redaktion: Stan Hema, Berlin
Vertrieb: DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Hamburg

ISSN 2510-5841 (deutsch)
ISBN 2510-585X (englisch)
€ 6,90 € (Deutschland)
€ 7,70 (Österreich)
SFr. 10,90 (Schweiz)
€ 7,90 (Luxemburg)

Beiträge aus der zweiten Ausgabe von bauhaus now:

Global City

Wo findet Zukunft Stadt?

Die Städte der Welt werden nicht nur immer mehr – ihr Wandel hat auch gesellschaftliche Folgen, die bislang kaum abzusehen sind. Während die Mittelklasse durch diese „globalen Städte“ zunehmend marginalisiert wird, nimmt deren Potenzial für eine politisch bislang völlig unterschätzte Klasse diskret, aber stetig zu – als Machtbasis der Machtlosen.

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Mustafah Abdulaziz, mustafahabdulaziz.com
Architekturen der Ausbildung

„Der Geist des Bauhauses ist in meiner DNA“

Für Gropius war die Bauhütte ein Ideal, beim Bau der Sagrada Família in Barcelona wurde sie Wirklichkeit. Just in den Jahren, als das Bauhaus seinem Ende entgegenging, entstand in der spanischen Metropole eine Ausbildungsstätte ähnlicher und doch ganz anderer Art. Im Herbst 2017 hat sie ein neues Quartier bezogen. Wir haben mit der Architektin der Escola Massana gesprochen.

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Estudio Carme Pinós
Das Netzwerk Gropius

Immer ein Teil der Gegenwart

Kein Name fällt beim Thema Bauhaus so häufig wie Walter Gropius. Dieser Umstand ist kein Zufall. Ein wesentliches Geheimnis seines nachhaltigen Erfolgs ist das effektive Netzwerk loyaler Mitarbeiter und Freunde, das der Bauhaus-Gründer weit über das Ende seiner Hochschule hinaus am Leben erhielt und pflegte.

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Foto: Kurt Eppler/ WKV Archiv
Stadt in Sicherheit

Die Lösung ist Gleichberechtigung

Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ist das Thema Sicherheit zurück auf der globalen Agenda. Was aber macht Städte wirklich sicherer–und welche Voraussetzungen brauchen Architekten und Stadtplaner für ihre Arbeit? Wir haben mit dem Autor von „Endangered City: The Politics of Security and Risk in Bogotá“ über echte und vermeintliche Quellen urbaner Unsicherheit gesprochen.

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Johannes Bauer (Tokyo 2017), studiojohannesbauer.com
China und das Bauhaus

Die Kunst der Revolution

Die Schließung des Bauhauses im Deutschland der 1930er-Jahre ist eng mit der Wahrnehmung seiner Ausrichtung und Lehre als politisch links und internationalistisch verbunden. Welchen Einfluss hatte Meyers Credo vom „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ auf die Kunst und Architektur des kommunistischen Chinas?

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Foto: Thomas Fuesser, Xu Zhen, 2015
Sorkin zu Gast am Bauhaus

Wo ist der Mehrwert? Wo ist die Poesie?

Die drei Bauhausdirektoren laden zum Stelldichein: Geladen ist Michael Sorkin, einer der profiliertesten Architekten und Architek­turjournalisten der Gegenwart. Sie wollen wissen, was man 100 Jahre nach der Gründung ihrer Schule von den Ideen der Bauhäusler hält. Michael steht ihnen Rede und Antwort.

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Friederike Hantel
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