Gertrud Grunow

1919–1923 Lehrende am Bauhaus

Bauhaus-Archiv Berlin
Porträt Gertrud Grunow / Foto: unbekannt, 1917.

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Die Musikerin Gertrud Grunow wurde 1870 in Berlin geboren. Schon vor 1914 beschäftigte sie sich mit den Grundbeziehungen von Klang, Farbe und Bewegung. Dazu hielt sie 1919 erste Vorträge in Berlin. Von 1919 bis 1923 unterrichtete sie am Staatlichen Bauhaus in Weimar ihre „Harmonisierungslehre“. Von 1926 bis 1934 setzte sie ihre Lehrtätigkeit in Hamburg fort. In den folgenden Jahren war sie jeweils mehrere Monate in England und in der Schweiz tätig, im Krieg kehrte sie nach Deutschland zurück. Gertrud Grunow starb 1944 in Leverkusen.

 

Bauhaus-Archiv Berlin
Eine Schülerin von Gertrud Grunow bei Konzentrationsübungen / Foto: unbekannt, vor 1920.
  1. Literatur:
  2. Radrizzani, René (2004): Die Grunow-Lehre. Die bewegende Kraft von Klang und Farbe, Beiträge zur Tanzkultur, 4, Wilhelmshaven.
  3. Grunow, Gertrud (2001): Der Gleichgewichtskreis. Ein Bauhaus-Dokument, Weimar.
  4. Linn Burchert, Gertrud Grunow 1870-1944. Leben, Werk und Wirken am Bauhaus und darüber hinaus, E-Book (Open Access), e-doc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin, Nov. 2018, DOI: https://doi.org/10.18452/19512.
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