Lis Beyer-Volger

1923–1929 Studierende am Bauhaus

Bauhaus-Archiv Berlin
Porträt Lis Beyer, Foto: unbekannt, 20.2.1929.

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Elisabeth Beyer (später Volger) studierte in der Zeit von 1923 bis 1925 am Bauhaus in Weimar und anschließend bis 1929 am Bauhaus Dessau. Zunächst besuchte sie den Vorkurs bei Johannes Itten sowie den Unterricht bei Paul Klee und Wassily Kandinsky. Ab dem darauffolgenden Wintersemester 1923/1924 lernte sie für über zwei Jahre in der Weberei bei Georg Muche und ab 1926 auch bei Gunta Stölzl. 1927 legte sie die Gesellenprüfung vor der Handwerksammer Dessau ab, zwei Jahre später die Webmeisterprüfung. Als Mitarbeiterin der Weberei wurde sie ab 1928 an der Produktion von Musterstoffen beteiligt. 1932 heiratete sie den Bauhausschüler Hans Volger. Die darauffolgenden sechs Jahre leitete sie die Webereiklasse der Max-Schule in Würzburg. Anschließend lebte sie nach 1936 in Krefeld, hatte zwei Kinder (Alexander und Elisabeth), überstand mit viel Energie den Krieg und schuf eine Reihe von Gobelins für verschiedene Auftraggeber. Seit 1964 lebte sie mit ihrem Mann in Bad Krozingen. 1973 erkrankte sie dort kurz nach dem Tod von Hans Volger schwer und verstarb im Hause ihrer Tochte in Viersen-Süchteln.

[AG 2015]

Stiftung Bauhaus Dessau / © Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger / Dr. Elisabeth Davids
Bauhaus-Kleid, Design und Stoff: Lis Beyer-Volger, 1928.
  1. Literatur:
  2. Droste, Magdalena & Manfred Ludewig (1998): Das Bauhaus webt. Die Textilwerkstatt am Bauhaus, Berlin.
  3. Zusätzliche biografische Informationen von Alexander Volger (Sohn).
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