Weissenhof-Siedlung, Stuttgart

Ludwig Mies van der Rohe, 1927

Foto: unbekannt. Freunde der Weissenhofsiedlung / Weissenhofmuseum
Weißenhofsiedlung. Gesamtplanung: Ludwig Mies van der Rohe. 1925–1927.

Text

1925 beauftragte der Deutsche Werkbund Ludwig Mies van der Rohe mit der Organisation der Ausstellung „Die Wohnung“. Die 1927 eröffnete Schau gliederte sich in vier Bereiche, deren bedeutendster die Weissenhof-Siedlung als Experimentierfeld für neuartige Konstruktionsweisen und Baumaterialien war. In der Mustersiedlung errichteten 17 europäische Architekten, unter ihnen Le Corbusier, J.J.P. Oud, Hans Scharoun, Walter Gropius, Mart Stam und Peter Behrens, 21 Häuser mit insgesamt 60 Wohnungen. Mies selbst beteiligte sich mit einem 4-geschossigen Wohnblock aus vier Reihenhäusern. In den 12 Mietwohnungen, die er von 29 (Innen-)Architekten gliedern und einrichten ließ, verwirklichte Mies erstmalig das Konzept eines frei zu gestaltenden Grundrisses, das durch die Verwendung beweglicher Trennwände in einer Skelettkonstruktion ermöglicht wurde.

  1. Literatur:
  2. Schulte, Karin (1998): Die Weissenhof-Siedlung, in: Mies van der Rohe – Möbel und Bauten in Stuttgart, hg. v. Vegesack, Alexander von / Kries, Matthias, Barcelona, Brno, Weil, S. 136-155.

    Weitere Artikel zum Thema

    bauhaus100 Newsletter

    Der Newsletter bauhaus100 informiert in loser Folge über Neuigkeiten rund um das 100. Gründungsjubiläum des Bauhauses.

      Zum Seitenanfang