bauhaus imaginista

© Arieh Sharon digital archive
University of Ife in Ile-Ife, Nigeria; Architekten: Arieh Sharon und Eldar Sharon.

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Mit seiner Gründung im Jahr 1919 etablierte das Bauhaus eine neue Rolle von Kunst und Gestaltung in der Gesellschaft der Weimarer Republik. Das Bauhaus verstand Kultur als gesellschaftliches Projekt, das auch neue Institutionen benötigt – ein Ansatz, den es mit anderen Protagonisten des frühen 20. Jahrhunderts in Europa, Asien, Nord- und Südamerika teilte.

Wie können wir über das Bauhaus unter dem Aspekt nachdenken, dass jede historische Periode ihre eigenen Bedingungen und Dringlichkeiten hat? bauhaus imaginista verlässt den nationalen Rahmen und versteht den Modernismus als kosmopolitisches Projekt, das durch transkulturellen Austausch entstanden ist und bis heute weiterwirkt. Globales Denken führt jedoch nicht zu einer universellen Antwort.

Das von der Bauhaus Kooperation Berlin Dessau Weimar, dem Goethe-Institut und dem Haus der Kulturen der Welt (HKW) initiierte Projekt verfolgt daher an unterschiedlichen Standorten und konkreten Beispielen, lokalspezifische Debatten und Designpolitiken, die Konzepte und Praktiken des Bauhauses veränderten und an anderen Orten neue Institutionen und Reformbewegungen hervorriefen. Welche Problemstellungen führen heute dazu, Kunst und Gestaltung wieder als ein in der Gesellschaft verankertes Projekt zu begreifen, das auch neue Institutionen hervorbringt?

Diese Fragen werden im Jahr 2018 mit Partnern in acht Ländern erforscht und diskutiert. 2019 wird bauhaus imaginista die Debatten im Haus der Kulturen der Welt fortsetzen.

Auf www.bauhaus-imaginista.org wird laufend über Veranstaltungen und Ausstellungen sowie über neue Prozesse, Forschungen und Ergebnisse berichtet.

Kuratiert und künstlerisch geleitet wird bauhaus imaginista von Marion von Osten (Berlin) und Grant Watson (London), die das Projekt in Zusammenarbeit mit einem Team aus internationalen Forschern, Künstlern und Gestaltern entwickeln.

bauhaus imaginista ist eine Zusammenarbeit zwischen der Bauhaus Kooperation Berlin Dessau Weimar, dem Goethe-Institut und dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin (HKW). Das Forschungsprojekt mit verschiedenen Ausstellungsstationen findet anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses statt. Die Goethe-Institute erweitern es durch internationale Perspektiven, im Rahmen des HKW-Projekts 100 Jahre Gegenwart wird es in Berlin gezeigt. bauhaus imaginista wird ermöglicht durch Mittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die Kulturstiftung des Bundes (KSB) unterstützt die Ausstellung in Berlin, das Auswärtige Amt die Auslandsstationen. Medienpartner sind 3sat und Deutschlandfunk Kultur.

Verlinkung auf externe Seite bauhaus imaginista

Mehr Informationen

www.bauhaus-imaginista.org

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