Orte der Moderne

ADGB Bundesschule Bernau

Bernau
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 © Stiftung Bauhaus Dessau

Die Gewerkschaftsschule in Bernau zählt weltweit zu den größten Bauhaus-Ensembles. Die heutige UNESCO-Welterbestätte entstand 1928-30 unter Leitung des zweiten Bauhausdirektors Hannes Meyer und unter Mitwirkung von Studierenden des Dessauer Bauhauses.

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Ehemalige Großherzogliche Kunsthochschule & Kunstgewerbeschule

Weimar
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Van de Veldes ehemalige Kunstschule mit Bauhaus-Atelier (1904-11) und die ehemalige Kunstgewerbeschule (1905-06) wurden 1919 zum Staatlichen Bauhaus Weimar vereint. Heute beherbergen sie die Bauhaus Universität Weimar und zählen zum UNESCO-Welterbe.

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Weiße Stadt Berlin

Berlin
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com

Die UNESCO-Welterbestätte Weiße Stadt zählt zu den herausragenden Siedlungen der Berliner Moderne. Anfang der 1930er-Jahre zeichnete sie sich besonders durch ihren hohen sozialen Standard aus und war der Inbegriff für modernes und bezahlbares Wohnen.

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Leipziger Messe

Leipzig
Leipziger Messe, Foto: Christian Kraus

Die Leipziger Messe zählt weltweit zu den modernsten Messe- und Kongresszentren. Die bogenförmige Eingangshalle West ist das imposante gläserne Wahrzeichen. Dieses von Gerkan, Marg und Partner errichtete Meisterwerk der Architektur- und Ingenieurkunst ist Europas größte Vollglashalle.

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DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Frankfurt am Main
Quelle: DIF/Bild: Uwe Dettmar

Das 1984 eröffnete DFF befindet sich in einer mehrfach radikal umgebauten Gründerzeitvilla.  Zunächst integrierte Helge Bofinger 1984 ein postmodernes Haus-im-Haus-Konzept. 2009-11 wurde das Gebäude durch das Büro Blocher Partners erneut grundlegend neu konzipiert.

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Reichstagsgebäude

Berlin
Deutscher Bundestag / Axel Hartmann

Mit dem Umbau des Reichstages (1999) schuf Norman Foster ein Symbol für das vereinte Deutschland. Das Gebäude war Ende des 19. Jahrhunderts unter Paul Wallot errichtet worden. Die charakteristische Kuppel aus Glas und Stahl gehört zu den Wahrzeichen Berlins.

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Mathildenhöhe

Darmstadt
Bildarchiv Foto Marburg, Foto: Ingo E. Fischer
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Siedlung Dessau–Törten

Dessau-Roßlau
Stadtarchiv Dessau-Roßlau, Foto: Sven Hertel

Walter Gropius erprobte mit dem ersten Bauabschnitt der Siedlung Dessau-Törten (1926-28) neue kostengünstige Fertigungs- und Konstruktionsmethoden. Als Versuchssiedlung steht sie beispielhaft für die serielle Fertigung im sozialen Wohnungsbau.

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Gartenstadt Piesteritz

Wittenberg
Georgios Anastasiades

Die Siedlung Piesteritz (1916-19) ist beispielhaft für die Gartenstadtbewegung und die Reformbaukunst. Georg Haberland, Otto Rudolf Salvisberg und Paul Schmitthenner errichteten die Wohnanlage für die Beschäftigten der Mitteldeutschen Stickstoffwerke.

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Einsteinturm

Potsdam
AIP

Zwischen 1919 und 1922 entstand in Potsdam der Einsteinturm – ein Sonnenobservatorium zum Nachweis der von Albert Einstein formulierten Theorien. Erich Mendelsohn entwarf das expressionistische Bauwerk, das als Ikone des architektonischen Aufbruchs gilt.

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Festspielhaus Hellerau

Dresden
Lothar Sprenger

Das Festspielhaus,1911/12 von Heinrich Tessenow in der Gartenstadt Hellerau errichtet, war ein radikaler Gegenentwurf zu traditionellen Theaterbauten. Hier tanzte einst Mary Wigman. Noch heute ist Hellerau ein Zentrum zeitgenössischer Künste.

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Völklinger Hütte

Völklingen
mompl, CC BY-NC-ND 2.0, https://flic.kr/p/K4UARV
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Bauhaus Museum Dessau

Dessau-Roßlau
© Stiftung Bauhaus Dessau / addenda architects

Das Bauhaus Museum Dessau entsteht zum 100. Gründungsjubiläums des Bauhaus und wird am 8. September 2019 eröffnet. In dem neuen Museum entstehen erstmals geeignete Räumlichkeiten für eine umfassende öffentliche Präsentation der wertvollen Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau.

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Gartenstadt-Kolonie Reform

Magdeburg
Michael Sachsenweger

Die farbenfrohe Siedlung „Reform“ in Magdeburg ist ein frühes Beispiel der deutschen Gartenstadtbewegung. Ihre Gestaltung basiert weitestgehend auf Plänen von Bruno Taut. An ihrem Bau wirkten zwischen 1913 und 1938 u. a. Carl Krayl und Franz Hoffmann mit.

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Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Dresden
David Brandt

Der imposante Bau des Deutschen Hygiene-Museums Dresden (1927–1930) weist unterschiedliche Stilelemente auf. Nach dem Entwurf von Wilhelm Kreis verbinden sich in der Architektur monumentale, klassizistische Elemente mit dem Stil der Neuen Sachlichkeit.

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Erzbergwerk Rammelsberg

Goslar
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Am Rammelsberg bei Goslar befindet sich ein einzigartiges Denkmalensemble deutscher Bergbaugeschichte. Eindrücklich zeigen die Übertagebauten der UNESCO-Welterbestätte die Entwicklung moderner Industriebauten in der Zeit des Nationalsozialismus auf.

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Ernst-May-Haus

Frankfurt am Main
ernst-may-gesellschaft, Foto: Reinhard Wegmann

Das Ernst-May-Haus steht beispielhaft für das Wohnungsbauprogramm „Das Neue Frankfurt“ des Stadtbaurats Ernst May. Zwischen 1925 und 1930 entstanden 12.000 günstige Wohnungen mit moderndem Komfort, u. a. der Frankfurter Küche von Margarete Schütte-Lihotzky.

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Laubenganghäuser

Dessau-Roßlau
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Die Laubenganghäuser in Dessau-Törten verkörpern das Credo „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ des zweiten Bauhausdirektors Hannes Meyer. Zusammen mit seinen Studierenden entwarf er die fünf Mehrfamilienhäuser 1929-30. Seit 2017 zählen sie zum UNESCO-Welterbe.

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Großsiedlung Siemensstadt

Berlin
Anja Steinmann

Die Großsiedlung und UNESCO-Welterbestätte Siemensstadt entstand als Gemeinschaftswerk von Architekten wie Walter Gropius oder Hans Scharoun. Sie zeigt die ganze Spannbreite des Neuen Bauens und war wegweisend für den Wohnungsbau nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Böttcherstraße

Bremen
Archiv Böttcherstraße Bremen, Foto: Nawrot

Die Bremer Böttcherstraße ist ein eklektisches Gesamtkunstwerk, das Elemente der Backsteingotik, des Expressionismus und des Art Déco vereint. Sie entstand zwischen 1922 und 1931 und gilt als wichtiges Architekturzeugnis der Zwischenkriegsjahre.

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Meisterhäuser

Dessau-Roßlau
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Mit den Meisterhäusern (1925/26) hat Walter Gropius erstmals seine Ideen des Neuen Bauens in einer Wohnsiedlung realisiert. Die drei Doppelhäuser und die Direktorenvilla gelten weltweit als Prototypen moderner Architektur und zählen zum UNESCO-Welterbe.

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Haus Schulenburg

Gera
Haus Schulenburg Gera

Das Haus Schulenburg in Gera steht für die beginnende Moderne in Europa. Der belgische Architekt Henry van de Velde realisierte es als Gesamtkunstwerk von 1913 bis 1915. Heute beherbergt die Villa ein Museum, das in einmaliger Weise in das Werk van de Veldes einführt.

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Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Berlin
hausdesphoenix/pixabay.com, Zugriff am 5.2.2019 auf https://pixabay.com/photo-3552385/

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche (1961) ist ein Mahnmal für den Frieden mit historischer Symbolkraft. Egon Eiermann integrierte die Turmruine des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Baus in einen Neubau aus vier freistehenden Gebäuden aus Stahlbeton.

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Glaswerk

Amberg
Erich Spahn 2018

Das Glaswerk in Amberg ist das letzte Werk Walter Gropius’. Mit seinem Büro TAC entwarf er den spektakulären Industriebau für den Unternehmer Philip Rosenthal. Die denkmalgeschützte „Glaskathedrale“ wurde 1970, ein Jahr nach Gropius’ Tod, fertiggestellt.

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Chilehaus

Hamburg
Union Investment Real Estate GmbH, Foto: Andreas Vallbracht

Das 1922-24 von Fritz Höger errichtete Chilehaus war eines der ersten Hochhäuser Hamburgs und zählt zu den Ikonen des deutschen Backsteinexpressionismus. Noch immer beeindruckt die UNESCO-Welterbestätte durch ihre besondere Gebäudeform und die detailreichen Klinkerfassaden. Im Erdgeschoss des Chilehauses befindet sich eine lebendige Mischung aus gastronomischen Angeboten und Fachgeschäften.

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Fagus-Werk

Alfeld
UNESCO-Welterbe Fagus-Werk

Das 1911 errichtete Fagus-Werk in Alfeld zählt international zu den Meisterwerken moderner Baukunst. Das Fabrikgebäude ist ein Frühwerk von Bauhaus-Gründer Walter Gropius. In der UNESCO-Welterbestätte mit der markanten Glasfassade wird heute noch aktiv produziert.

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Gartenstadt Falkenberg

Berlin
Mangan2002 [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Die Gartenstadt Falkenberg zählt zu den frühen Beispielen des neuen, sozialen Wohnungsbaus in Berlin. Die UNESCO-Welterbestätte ist ein Frühwerk Bruno Tauts, der darin erstmals für ihn typische komplexe Farbkonzepte als gestalterisches Mittel einsetzte.

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HE-Gebäude und Färberei der VerSeidAG

Krefeld
Mies van der Rohe Business Park, Foto: Makis Foteinopulos

Das schlichte, kubische Firmengebäude der VerSeidAG in Krefeld (1931) steht bis heute für eine funktionale, moderne Industriearchitektur. Es ist der einzige Fabrikbau, den Ludwig Mies van der Rohe weltweit realisierte und steht heute unter Denkmalschutz.

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Hamburger Krematorium Ohlsdorf

Hamburg
Hamburger Friedhöfe -AöR- 2013

Fritz Schumacher – Architekt, Werkbund-Gründungsmitglied und langjähriger Baudirektor Hamburgs – realisierte mit dem Neuen Krematorium (1930–32) einen typisch norddeutschen Klinkerbau. Die symmetrische Anlage war sein letzter Bau für Hamburg.

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Siedlung Blumläger Feld

Celle
Otto Haesler Stiftung

Die Siedlung Blumläger Feld (1930/31) war das radikalste und umstrittenste Projekt von Otto Haesler in Celle. Mit typisierten Grundrissen und rationeller Bauweise schuf er besonders günstige Kleinstwohnungen – sozialer Wohnungsbau in konsequentester Form.

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Haus der Jugend

Hamburg
Berufliche Schule Energietechnik Altona (BEA) - Fotograf: Eric Langerbeins

Inmitten Altonas Stadtzentrum befindet sich mit dem Haus der Jugend nicht nur ein Zeugnis des Neuen Bauens, sondern auch der Bildungsreformen der Weimarer Republik. Erbaut wurde das Berufsschulzentrum 1928-1930 nach Entwürfen von Gustav Oelsner.

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Haus Lange und Haus Esters

Krefeld
Museum Haus Esters, Krefeld Gartenseite Foto: Volker Döhne

In den Häusern Lange und Esters (1930) verband Ludwig Mies van der Rohe das Neue Bauen mit dem eher klassischen Raumprogramm einer großbürgerlichen Villa. Die schlichten kubischen Backsteinhäuser gehören zu den Highlights der Bauhausstadt Krefeld.

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Bundeskanzleramt

Berlin
LoboStudioHamburg / pixabay.com, Zugriff am 24.1.2019 auf https://pixabay.com/photo-637999/

Das Bundeskanzleramt Berlin (1997–2001) von Axel Schultes und Charlotte Frank zählt zum Bauensemble „Band des Bundes“. Als einer der wichtigsten Regierungsneubauten der Hauptstadt steht es für eine Staatsarchitektur, die Offenheit und Transparenz vermittelt.

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St. Nicolaikirche

Dortmund
Bauhaus Kooperation Berlin Dessau Weimar gGmbH, Grafik: Lauthals GmbH

Die Nicolaikirche in Dortmund von 1929 zählt zu den Pionierbauten des modernen Sakralbaus in Stahlbeton. Ihre Entwerfer, die Architekten Karl Pinno und Peter Grund, erlangten mit der Kirche im Stil des Neuen Bauens überregionale Bekanntheit.

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Giebichensteinbrücke

Halle (Saale)
Matthias Kunkel, Halle

Die Giebichensteinbrücke in Halle wurde von 1926 bis1928 unter Mitwirkung der Werkbund-Mitglieder Paul Thiersch und Gerhard Marcks erbaut. Geziert von zwei großen Tierskulpturen liegt die Brücke zu Füßen der Burg Giebichenstein in Halle.

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Haus Schminke

Löbau
Siftung Haus Schminke / Ralf Ganter

Das Haus Schminke (1930–1933) zählt zu den Schlüsselwerken des Architekten Hans Scharoun. Das Wohnhaus im sächsischen Löbau gilt weltweit als Musterbeispiel für das „Neue Bauen" und für moderne Architektur im „International Style".

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Gartenstadt Hellerau

Dresden
Lothar Sprenger

Hellerau ist die erste Gartenstadt Deutschlands, entstanden ab 1909 auf Initiative des Werkbund-Mitbegründers Karl Schmidt. Dieser verwirklichte dort seine Idee einer sozialreformerischen Siedlung, die Wohnen mit Arbeiten, Kultur und Bildung vereint.

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Altstädter Schule

Celle
Celle Tourismus und Marketing GmbH

Die Altstädter Schule (1928) zählt zu den herausragenden Beispielen der Klassischen Moderne. Sie ist eines der bekanntesten Werke des Architekten Otto Haesler, der in den 1920ern als Wegbereiter des Neuen Bauens das Stadtbild Celles entscheidend mitprägte.

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Kornhaus

Dessau-Roßlau
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Ausflugslokal Kornhaus wurde 1929/30 von Carl Fieger während seiner Zeit am Bauhaus realisiert. Der markante Halbrundbau ist typisch für den Architekturstil Fiegers, der mit seinem Werk einen bedeutenden Beitrag zum Bauen der Moderne geleistet hat.

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Bauhaus-Museum Weimar

Weimar
Foto: Alexander Burzik, Klassik Stiftung Weimar

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des 1919 in Weimar gegründeten Staatlichen Bauhauses eröffnete 2019 das Bauhaus-Museum Weimar und präsentiert seitdem die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Sammlung. Der 2015-19 errichtete Museumsbau von Heike Hanada folgt einer geometrisch klaren Architektur: Der minimalistische Kubus gliedert sich in fünf Ebenen, die in zweigeschossigen offenen Räumen ineinander übergehen.

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Hohenhof

Hagen
Foto: Tobias Roch

Henry van de Velde gestaltete 1906 bis 1908 die Villa Hohenhof in Hagen für den Begründer der Folkwang-Idee Karl Ernst Osthaus. Das Gesamtkunstwerk des Jugendstils ist heute Museum für den „Hagener Impuls" und würdigt dessen kulturgeschichtliche Bedeutung.

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Bauhausgebäude

Dessau-Roßlau
Stiftung Bauhaus Dessau, Foto: Yvonne Tenschert

Das Schulgebäude von Walter Gropius (1925/26) gilt international als Ikone moderner Architektur. In dem funktional-minimalistischen Gebäudekomplex erlebte das Bauhaus seine Blütezeit. Heute ist die UNESCO-Welterbestätte Sitz der Stiftung Bauhaus Dessau.

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Rosenthal am Rothbühl

Selb
Stadtmuseum Amberg

Die Rosenthal-Porzellanfabrik in Selb ist ein wichtiges Spätwerk Walter Gropius’ und zeugt vom Einfluss des Bauhauses in Bayern. In enger Zusammenarbeit mit dem Bauherren Philip Rosenthal erschuf Gropius 1965-67 einen zukunftsweisenden Industriebau.

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Hermann-Beims-Siedlung

Magdeburg
Foto: N. Perner

Die Hermann-Beims-Siedlung in Magdeburg (1925-29) gilt als vorbildlicher sozialer Wohnungsbau. Basierend auf Plänen von Bruno Taut entstanden im Stil des Neuen Bauens günstige, durchdachte Wohnungen. Die Siedlung ist heute als Flächendenkmal geschützt.

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Großgarage Süd

Halle (Saale)
Bauverein Denkmal GmbH, Wolfgang Möller

Die Großgarage Süd von Walter Tutenberg ist ein herausragendes Beispiel des Neuen Bauens und zählt zu den ältesten Parkhäusern Deutschlands. Der Architektur der Zeit war das funktionale Gebäude mit hochmoderner Aufzuganlage damals weit voraus.

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Kunsthalle Darmstadt

Darmstadt
Kunsthalle Darmstadt / Nikolaus Heiss 2016

Die 1957 von Theo Pabst erbaute Kunsthalle zählt zu den ersten Museumsbauten, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Der schlichte, offene Bau im Stil der Klassischen Moderne verzichtet auf monumentale Gesten und steht für den Neubeginn nach 1945.

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Dieselkraftwerk

Cottbus
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com

Das Dieselkraftwerk in Cottbus, entworfen und erbaut 1927 von Werner Issel, ist ein eindrückliches Denkmal für den modernen Industriebau. Das bauhistorische Erbe des expressionistischen Backsteinensembles wird seit 2008 als Kunstmuseum weitergetragen.

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Haus Am Horn

Weimar
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Haus Am Horn entstand als Musterhaus zur ersten Bauhaus-Ausstellung 1923 in Weimar. Es ist das erste architektonische Zeugnis des Bauhauses in Weimar und gilt als Prototyp des modernen Bauens und Wohnens. Heute ist die UNESCO-Welterbestätte ein Ausstellungsort.

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Konrad-Wachsmann-Haus

Niesky
Volker Kreidler

Konrad Wachsmann gilt als Pionier des industriellen Bauens. Er entwickelte ein vorgefertigtes Holzbausystem, das er in Niesky (1927) beispielhaft umsetzte. Das Wachsmann-Haus zeichnet sich durch eine moderne, am Bauhaus orientierte Formensprache aus.

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Stadthalle Magdeburg

Magdeburg
MVGM, Foto: Andreas Lander

Das Ensemble aus Stadthalle, Pferdetor und Aussichtsturm ist ein bedeutendes Beispiel des Neuen Bauens. 1927 zur Deutschen Theaterausstellung errichtet, gehören die Gebäude zu den Hauptwerken von Johannes Göderitz, Wilhelm Deffke und Albin Müller. 

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Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Berlin
Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Foto: Karsten Hintz

Im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung (1979) befindet sich die weltweit größte Sammlung zum Bauhaus. Das Gebäude beruht auf einem modifizierten Entwurf von Walter Gropius. Die Silhouette mit den charakteristischen Sheddächern gehört zu den Wahrzeichen Berlins.

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Beckerturm

St. Ingbert
Stefan Braun

Der Beckerturm entstand zwischen 1925 und 1931 für die gleichnamige Brauerei im saarländischen St. Ingbert. Hans Herkommer schuf den denkmalgeschützten Industriebau im Stil des Neuen Bauens. Heute beherbergt der Turm u.a. ein Museum und ein Restaurant.

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Haus des Volkes

Probstzella
Haus des Volkes GmbH & Co. KG

Als Bauhaus-Hotel lädt das Haus des Volkes von 1927 in Probstzella heute zur Besichtigung, Übernachtung oder einem Café-Besuch ein. Viele Einrichtungsstücke sind Repliken des Originalmobiliars von Bauhäuslern wie Alfred Arndt, Marcel Breuer oder Marianne Brandt.

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Tautes Heim

Berlin
Ben Buschfeld

Das 2012 eröffnete mietbare Ferienhaus Tautes Heim veranschaulicht und vermittelt die Architektur der Berliner Moderne. Das originalgetreu rekonstruierte ungewöhnliche Vermittlungsangebot ist Teil der Hufeisensiedlung in Berlin, die Bruno Taut 1925-30 entwarf und die zum UNESCO-Welterbe zählt.

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Diakonissen-Mutterhaus "Neuvandsburg"

Oberharz am Brocken/Elbingerode
Diakonissen-Mutterhaus Elbingerode

Fast unverändert ist im Diakonissen Mutterhaus Elbingerode die Architektur des Neuen Bauens in vielen Details erfahrbar. Architekt Godehard Schwethelm schuf den hochmodernen Komplex von 1932 bis 1934. Noch heute leben hier 150 Diakonissen-Schwestern.

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Hutfabrik Friedrich Steinberg Herrmann & Co.

Luckenwalde
Thomas Kemnitz

Die ehemalige Hutfabrik Steinberg Herrmann & Co von Erich Mendelsohn zählt zu den Vorreitern des Neuen Bauens. Der expressionistische Industriebau wurde durch seine an einen Hut erinnernde Dachkonstruktion zum Wahrzeichen der Stadt Luckenwalde.

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Umweltbundesamt

Dessau-Roßlau
Umweltbundesamt, Foto: Martin Stallmann

Als Modellprojekt des Bundes wurde das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau 2005 nach Plänen des Büros Sauerbruch Hutton gebaut. In ihrem Entwurf reagierten die Architekten auf Fragen des Klimawandels und setzten konsequent auf den Einsatz erneuerbarer Energien.

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Landhaus Ilse

Burbach
Gemeinde Burbach

Das Landhaus Ilse in Burbach entstand 1924 auf Initiative Willi Groblebens und ist bis heute kaum verändert erhalten. Es ist die einzige bekannte Adaption des Haus Am Horn, das Georg Muche als Musterhaus zur ersten Bauhaus-Ausstellung 1923 entworfen hatte.

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Haus Le Corbusier in der Weissenhofsiedlung

Stuttgart
González/Weissenhofmuseum

Die Weissenhofsiedlung mit den UNESCO-Welterbestätten Doppelhaus und Einfamilienhaus von Le Corbusier zählt weltweit zu den wichtigsten Architekturdenkmälern der Klassischen Moderne. Namhafte internationale Vertreter des Neuen Bauens errichteten die Wohnanlage 1927.

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Stadtbibliothek

Hannover
Von Christian A. Schröder (ChristianSchd) - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38248056

Die hannoversche Stadtbibliothek (1929-1931) mit charakteristischem Magazinturm und markanter Ziegelfassade ist ein typisches Beispiel des sogenannten Backsteinexpressionismus. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde von Karl Elkart und Hans Bettex realisiert.

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Technische Hochschule Ulm

Ulm
Land Baden-Württemberg vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm; Fotograf: Martin J. Duckeck, Ulm

Günter Behnisch, der als „Baumeister der Demokratie“ gilt, entwarf den 1962 fertiggestellten Campus der Hochschule Ulm. Das funktionalistische Ensemble ist nicht nur wegen seiner damals bahnbrechenden Fertigbauweise ein Schlüsselbau der Nachkriegsmoderne. 

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Wohnstadt Carl Legien

Berlin
Anja Steinmann

Mit der Wohnstadt Carl Legien zeigte Bruno Taut exemplarisch, dass sozial verträgliche Wohnbebauung trotz hoher urbaner Dichte möglich ist. Die UNESCO-Welterbestätte zählt damit zu den herausragenden Beispielen des neuen Wohnungsbaus der Weimarer Republik.

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Lehmbruck Museum

Duisburg
Dr. Thomas Köster

Das Lehmbruck Museum in Duisburg (1964/1987) zeigt das Lebenswerk des bedeutenden Bildhauers Wilhelm Lehmbruck (1881-1919). Dessen Sohn Manfred Lehmbruck entwarf ein eindrucksvolles Ensemble der Nachkriegsmoderne, das durch seine expressive Vielgestaltigkeit besticht.

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Zeche Zollverein

Essen
Stiftung Zollverein, Foto: Jochen Tack

Mit der Zentralschachtanlage XII (1928–32) der Zeche Zollverein schufen Fritz Schupp und Martin Kremmer in Essen eines der bedeutendsten Zeugnisse des modernen Industriebaus. Die UNESCO-Welterbestätte ist heute eine beliebte kulturtouristische Sehenswürdigkeit und Symbol für den Wandel der Stadt Essen und des Ruhrgebiets.

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Technisches Verwaltungsgebäude der Farbwerke Hoechst

Frankfurt am Main
Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Der Frankfurter Unternehmensbau (1920-24) von Peter Behrens ist ein Meisterwerk des Backsteinexpressionismus und der Industriearchitektur. Außergewöhnlich ist die farbige, mit mehr als 50.000 bemalten Ziegelsteinen und Buntglasfenstern gestaltete Kuppelhalle.

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Deutsches Architekturmuseum

Frankfurt am Main
DAM, Bild: Uwe Dettmar

Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) wurde 1984 in einer von Architekt Oswald Mathias Ungers umgebauten Gründerzeitvilla eröffnet. Im Mittelpunkt seiner weißen Museumsarchitektur steht eine kubische Konstruktion – das „Haus im Haus“ als eine Metapher für die Architektur.

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Hufeisensiedlung

Berlin
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

International gilt die Hufeisensiedlung Britz von Bruno Taut als Schlüsselwerk des modernen städtischen Siedlungsbaus. Die UNESCO-Welterbestätte war richtungsweisend für die damalige Architektur und ebnete den Weg für eine neue Form des sozialen Wohnungsbaus.

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Haus Rabe

Zwenkau
Kulturstiftung Leipzig/Durth

Das Haus Rabe (1929-1931) als Zusammenarbeit des Architekten Adolf Rading mit dem Maler und Bildhauer Oskar Schlemmer ist ein einzigartiges Beispiel des Neuen Bauens. Der Entwurf des Zwenkauer Hauses war revolutionär und eine einmalige Verbindung von Architektur, Malerei und Plastik.

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Stahlhaus

Dessau-Roßlau
Stiftung Bauhaus Dessau, Foto: Sebastian Gündel

Mit dem 1927 errichteten Stahlhaus am Rand der Gropius-Siedlung Dessau-Törten erprobten Richard Paulick und Georg Muche den Einsatz von Stahl im Wohnungsbau. Es ist ein wichtiges Zeugnis für den Innovationsgedanken, der das Bauhaus in den 1920ern prägte.

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Weingut Kreutzenberger

Kindenheim
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Weingut J. Kreutzenberger im rheinland-pfälzischen Kindenheim ist ein einzigartiges Beispiel für den Einfluss des Neuen Bauens auf die Weingutarchitektur. 1929 von Otto Prott entworfen, erhielt der kubische Bau 2004-2007 eine preisgekrönte Erweiterung.

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Flughafen Tempelhof

Berlin
Tempelhof Projekt GmbH, www.thf-berlin.de

Der Flughafen Tempelhof ist einer der wenigen erhaltenen Monumentalbauten des NS-Regimes. Der Komplex entstand ab 1936 nach Entwürfen von Ernst Sagebiel. Seit 2008 ist der Flugverkehr eingestellt; das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

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Museum Angewandte Kunst

Frankfurt am Main
Foto: Anja Jahn © Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main

Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main gilt als Ikone der Postmoderne. Das Ensemble von Richard Meier (1987) besteht aus einer klassizistischen Villa und einem Neubau. Der Komplex spielt geschickt mit Stilelementen des Funktionalismus.

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Eiermannbau

Apolda
IBA Thüringen, Fotograf: Thomas Müller

Der Eiermannbau in Apolda (1938/39) ist eine Ikone der Industriearchitektur und gilt als herausragendes Beispiel für eine nachhaltige Umbaukultur. Die Erweiterung einer Weberei im Stil des Neuen Bauens begründete die Karriere des Architekten Egon Eiermann.

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HfG Ulm

Ulm
Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Die Hochschule für Gestaltung Ulm (1955-1968) wurde in der Nachfolge des Bauhauses gegründet und trägt auch in ihrer Architektur den Bauhaus-Gedanken fort. Der Hochschulkomplex von Max Bill besticht durch eine sachliche, reduzierte Architektursprache.

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Arbeitsamt Dessau

Dessau-Roßlau
Stadtarchiv Dessau-Roßlau, Foto: Sven Hertel

Das Arbeitsamt Dessau von Walter Gropius ist ein richtungsweisendes Beispiel funktionalistischer Architektur. Der Grundriss des markanten Halbrundbaus und des angrenzenden Verwaltungstraktes leitet sich konsequent aus organisatorischen Abläufen im Amt ab.

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Siedlung Schillerpark

Berlin
Von Marbot - Eigene Fotografie des Veröffentlichers (own work by uploader), CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4385718

Die Berliner Siedlung Schillerpark von Bruno Taut gilt als erstes großstädtisches Wohnprojekt der Weimarer Republik. Bis heute zählt die UNESCO-Welterbestätte zu den wichtigen Beispielen des sozialen Wohnungsbaus nach dem Ersten Weltkrieg.

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Konsumgebäude

Dessau-Roßlau
Sven Hertel

Das Konsumgebäude, 1928 von Walter Gropius realisiert, bildet durch seine Lage und den markanten Hochbau das Zentrum der bekannten Versuchssiedlung Dessau-Törten. Der schlichte, funktionalistische Bau und die Siedlung sind ein wichtiges Denkmal der Moderne.

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GRASSI Museum

Leipzig
Esther Hoyer

Das Grassimuseum (1925-29) in Leipzig ist ein Gesamtkunstwerk der Moderne: In einzigartiger Weise treffen in diesem Bau Neue Sachlichkeit, Art Déco und Bauhaus aufeinander. Besonders eindrucksvoll sind die Glasfenster des Bauhausmeisters Josef Albers.

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