Auf einer Konferenz in Dublin soll eine interdisziplinäre Sammlung von Arbeiten zusammengetragen werden, die die Auswirkungen des Bauhauses auf einzelne Kulturpraktiken untersucht. Keynotespeaker ist die Architektin des bauhaus museums weimar, Dr. Heike Hanada.

bauhaus museum weimar, Perspektive Foyer/ Entwurf: Prof. Heike Hanada mit Prof. Benedict Tonon/ © Klassik Stiftung Weimar
bauhaus museum weimar, Perspektive Foyer/ Entwurf: Prof. Heike Hanada mit Prof. Benedict Tonon/ © Klassik Stiftung Weimar

Ziel von „Bauhaus Effects“ ist es, die anhaltende Wirkung des Bauhauses auf eine beeindruckende Bandbreite zeitgenössischer Praktiken wie etwa Materialanalyse, pädagogische Modelle, Textil- und Tapetenkomposition Theater- und Kostümbild, Fotografie und Interior-Systeme auf der ganzen Welt zu untersuchen. Dabei stellen die Veranstalter die These auf, dass das Bauhaus nicht nur als eine radikale Kunstschule wahrzunehmen ist, sondern tatsächlich einen fundamentalen Paradigmenwechsel in der Designkultur herbeigeführt hat.

Eingereicht werden können Beiträge aus den verschiedensten Perspektiven, darunter Urbanistik, Stadt- und Regionalplanung, Architektur, Schauspiel- und Theaterwissenschaft, Kunstschulpädagogik, Fotogeschichte, Kunstgeschichte, zeitgenössische Kunstpraxis und -theorie, Designgeschichte, Corporate Design und Diaspora / Exil Studien.