Der Bauhaus Verbund 2019 freut sich über ein neues Mitglied: die Freie und Hansestadt Hamburg.

Haus Michaelsen von Karl Schneider (1922/1923)
Haus Michaelsen von Karl Schneider (1922/1923)

„Der Beitritt Hamburgs zum Bauhaus Verbund ist ein wichtiges Signal für das Jubiläumsjahr 2019. Die zweitgrößte Stadt Deutschlands mit an Bord zu haben, wird sich positiv auswirken auf die bundesweite und vor allem auch internationale Strahlkraft des Bauhaus-Jubiläums“, sagte Sachsen-Anhalts Kulturminister und Leiter der Staatskanzlei Rainer Robra, der als diesjähriger Vorsitzender des Kuratoriums des Bauhaus Verbundes 2019 die Kuratoriumssitzung am 15. November eröffnete. 

Ob das Chilehaus von Fritz Höger, die „Schichttorte“ von Gustav Oelsner oder das Landhaus Michaelsen von Karl Schneider: Hamburg weist ein reiches baukulturelles Erbe der 1920er und 1930er Jahre auf, das Planer, Architekten und Landschaftsarchitekten bis heute prägt.

Das Chilehaus von Fritz Höger (1922–1924)
Das Chilehaus von Fritz Höger (1922–1924)

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg: „Es zeigt sich in dem Wunsch, gute Architektur zu machen, gute Wohnbau-Ideen zu entwickeln, um die Stadt maßvoll zu verändern und zu erneuern. Das geschieht in Hamburg ganz besonders im Zusammenspiel mit dem traditionellen Material Backstein.“

Hamburg wird zum 100. Gründungsjahr des Bauhauses zahlreiche baukulturelle Ereignisse feiern: den 150. Geburtstag des Architekten und Stadtplaners Fritz Schumacher, 100 Jahre Hamburger Sezession und 25 Jahre Architektursommer – aber auch 150 Jahre Gartenschau und 150 Jahre Kunsthalle.

 

[AB 2017]