Wilhelm Wagenfelds Produkte im zeitbeständigen Stil sind nicht nur bei Kunstliebhabern ausgesprochen beliebt. Erkennen Sie, welches Design ein echter Wagenfeld ist – und welches nicht? Die Antwort finden Sie hier bei unserem interaktiven Quiz anlässlich der Dessauer Bauhausschau „Handwerk wird modern“ zum Prolog von 100 jahre bauhaus.

 

Wagenfeld leuchtet

Bis heute zählt sie zu den Klassikern der Kunst- und Designgeschichte: die legendäre Wagenfeld-Leuchte mit dem poetischen Namen W24, die Wilhelm Wagenfeld noch als junger Bauhausschüler im Auftrag seines Meisters László Moholy-Nagy im Jahre 1924 entwarf. Am 15. April 2017 wäre ihr Schöpfer 117 Jahre alt geworden.
 
Welche der beiden oben abgebildeten Tischlampen stammt wirklich aus der Feder von Wilhelm Wagenfeld?
 
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Kanzlerbesteck vom Bauhäusler?

Das Leben am Bauhaus war bekanntlich von vielen Festen geprägt. Das Besteck an den Tafeln der Schüler und Meister stammte zu dieser Zeit jedoch noch nicht aus den Werkstätten der Hochschule. Pionieren wie Wilhelm Wagenfeld ist es zu verdanken, dass die Gestaltung von Besteck in der Nachkriegszeit zu einem lukrativen Experimentierfeld für Industriedesigner wurde. 

Eines dieser Bestecke sättigte Anfang der 1950er Jahre nicht nur Wagenfeld, sondern bald auch halb Amerika.

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Glasvorhang auf für einen Tee!

Mit seiner weltberühmten Teekanne gelang Wilhelm Wagenfeld die Umsetzung des unausgesprochenen Bauhaus-Mottos „form follows function“ in ein ebenso formschönes wie praktisches Design. Und wie die Architekten des Bauhauses das Innere ihrer Gebäude nach außen hin sichtbar machten, inszenierte der gelernte Silberschmied das Heißgetränk durch den Einsatz einer transparenten Glashülle. 

Ist Wagenfelds Teekanne eckig oder rund?

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Von Lausbuben und Gewürzen

Noch am Bauhaus galt Geschirr lange Zeit als klassisches Handwerksprodukt. So verwundert es wenig, dass die Keramikwerkstatt den Sprung des Bauhauses von Weimar nach Dessau ebenso wenig nachvollzog wie Wilhelm Wagenfeld, der 1928 die Leitung der Metallwerkstatt an der Bauhochschule Weimar übernahm.

Beide abgebildeten Sets wurden schon kurze Zeit nach ihrem Erscheinen echte Bestseller. Nur eines aber entstand am Schreibtisch von Wilhelm Wagenfeld.

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So viel gutes Design hat Sie auf den Geschmack gebracht? Das Begleitprogramm zur Ausstellung „Handwerk wird modern. Vom Herstellen am Bauhaus“ macht es möglich, den Produktionsprozess eines Metalldesigners hautnah mitzuerleben. Die Leipziger Schmuckdesignerin Erika Schäfter zeigt beim Schauschmieden, wie Silber und andere Metalle verformt, gestempelt und bearbeitet werden können.

Die Gestalterin ging von 1955 bis 1958 als erster Lehrling nach dem Krieg in die Lehre bei Alfred Schäfter, Werkstattmeister am Bauhaus Dessau.

Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Archivleiter Lutz Schöbe statt.

Bauhaus Dessau
Internationaler Museumstag
Sonntag, 21. Mai 2017
13–15 Uhr