Mit dem antragsoffenen Fonds Bauhaus heute ruft die Kulturstiftung des Bundes (KSB) zu einer explizit zeitgenössischen Auseinandersetzung mit dem Bauhaus auf. Kultureinrichtungen und Akteure aller Sparten können bis 31. Januar 2018 Anträge für ihre internationalen Projekte bei der KSB einreichen.

Das Triadische Ballett. Gruppenfoto aller Figurinen, Künstler: Oskar Schlemmer / Foto: Ernst Schneider, 1927. Bauhaus-Archiv Berlin.
Das Triadische Ballett. Gruppenfoto aller Figurinen, Künstler: Oskar Schlemmer / Foto: Ernst Schneider, 1927. Bauhaus-Archiv Berlin.

Mit dem antragsoffenen Fonds Bauhaus heute ruft die Kulturstiftung des Bundes (KSB) zu einer explizit zeitgenössischen Auseinandersetzung mit dem Bauhaus auf. Kultureinrichtungen und Akteure aller Sparten können ab sofort Anträge für ihre internationalen Projekte bei der KSB einreichen.

Das Bauhaus war eine mit großer intellektueller und methodischer Offenheit geführte Zukunftswerkstatt – experimentierfreudig, international, interdisziplinär. Zum Bauhaus-Jubiläum 2019 gilt es, die damals behandelten Fragen aus heutiger Perspektive aufzugreifen. Zu fragen, wie wir in Zukunft arbeiten, leben und wohnen wollen – und dabei die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie Digitalisierung, Globalisierung oder Ressourcenverknappung zu berücksichtigen.

Dabei soll es nicht um das Zelebrieren von Design-Ikonen oder bauhaustypische Formensprachen gehen, sondern um die konkrete Beschäftigung mit der Frage, in welchen Bereichen das historische Denken des Bauhauses einen Unterschied in der Bearbeitung drängender aktueller Gesellschaftsfragen machen kann. Ob künstlerisch oder investigativ, partizipativ oder theoretisch, visionär oder kritisch – gesucht sind Stellungnahmen und Sichtweisen zur aktuellen Relevanz der Bauhaus-Ideen.

Antragsfrist: 31. Januar 2018