100 jahre bauhaus auf der Leipziger Buchmesse

Neue Publikationen zum Bauhaus

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Walter Gropius ist in Deutschland vor allem als Bauhaus-Gründer und -Direktor bekannt. Doch auch in den USA mit einer Professur an der Harvard Universität und mit dem Büro The Architects Collaborative setzte er seine Karriere als Architekt und Lehrer erfolgreich fort. TAC, eine Gruppe von Architekten, formierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Harvard, um als „Kollektiv“ zu entwerfen und zu bauen – eine Besonderheit in der Architektur, die von Individualismus geprägt war. Die Universität in Bagdad, die Botschaft der USA in Athen wie auch die Glasfabrik für Rosenthal in Amberg oder die Gropiusstadt in Berlin zählen zu den wegweisen Bauten. Und auch das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin wurde von TAC realisiert. Ursprünglich als Archiv in Darmstadt geplant, wurde es schließlich modifiziert und in Berlin verwirktlicht. Im Gespräch mit Thorsten Jantschek (Deutschlandradio Kultur) zeichnet Körte ein persönliches Bild des Kollektivs und dessen bekanntesten Mitglieds Walter Gropius (23. März, 13 Uhr, Glashalle, ARTE-Stand 11. Eine Veranstaltung von ARTE und 100 jahre bauhaus).

Alle weiteren Veranstaltungen und Aktionen anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums auf der Leipziger Buchmesse – darunter auch die Präsentation des Buchs „Gestaltungsproben – Gespräche zum Bauhausunterricht“ von Regina Bittner (Stiftung Bauhaus Dessau) sowie eine Ausstellung der Bauhaus-Universität Weimar mit Möbeln und Gestaltungselementen – finden Sie hier.

Mehr zur Veranstaltung

Noch mehr Bauhaus!

Für Kinder und Erwachsene, für Interessierte und Architekturkenner – entdecken Sie weitere Publikationen zum Thema Bauhaus.

Bauhaus. Aktualisierte Ausgabe. 100 jahre bauhaus.
Magdalena Droste. Herausgegeben vom bauhaus-archiv berlin.

Vierzehn Jahre, die die Welt veränderten: Das Bauhaus existierte nur zwischen 1919 und 1933 und wurde dennoch zur wichtigsten und einflussreichsten Schule für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert. Anhand einer Fülle von Dokumenten aus dem Bauhaus-Archiv in Berlin zeichnet dieser Band die Geschichte einer idealistischen Kreativgemeinschaft, die entschlossen war, Gestaltung völlig neu zu denken und eine bessere Zukunft für moderne Menschen zu formen. Zu den vorgestellten Künstlerinnen und Künstlern gehören u. a. Josef Albers, Marianne Brandt, Walter Gropius, Gertrud Grunow, Paul Klee, Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich.

Erhältlich in zwei Ausgaben/zwei Formaten.
TASCHEN Verlag
ISBN 978-3-8365-6551-6
ISBN 978-3-8365-7279-8 (XL)

Marion von Osten und Grant Watson (Hrg.)

bauhaus imaginista. Die globale Rezeption bis heute verfolgt die internationale Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte von Praxis und Pädagogik des Bauhaus vor dem Hintergrund großer geopolitischer Veränderungen im 20. Jahrhundert. Der Fokus liegt auf dem wechselseitigen Dialog und dem Austausch des Bauhaus, seiner Studierenden und Lehrenden mit außereuropäischen Modernen, unter anderem in Indien, Japan, China, Russland, Brasilien und den USA. Ausgehend von einem mehrjährigen Forschungsprojekt untersucht der Band entlang der vier großen Ausstellungs- und Projektkapitel Corresponding With, Learning From, Moving Away und Still Undead erstmals umfassend die Rezeptionsgeschichte des Bauhaus und dessen globale Wirkung, die bis heute anhält.

Mit Beiträgen von Kader Attia, Elissa Auther, Suchitra Balasubrahmanyan, Regina Bittner, Gavin Butt, Helena Čapková, Beatriz Colomina und Mark Wigley, Anshuman Dasgupta, Magdalena Droste, Zvi Efrat, Fabienne Eggelhöfer, Elvira Espejo, Thomas Flierl, Bené Fonteles, Luca Frei, Hilde Heynen, Christian Hiller, Tom Holert, Yoshimasa Kaneko, Ailton Krenak, Eduard Kögel, Susanne Leeb, Mohamed Melehi, Partha Mitter, Wendelien van Oldenborgh, Marion von Osten, The Otholith Group, Adrian Rifkin, Daniel Talesnik, Paulo Tavares, Virginia Gardner Troy, Hiromitsu Umemiya, Melissa Venator, Grant Watson und Zoe Zhang.


Erhältlich im Haus der Kulturen der Welt und im Buchhandel
Scheidegger & Spiess
ISBN 978-3-85881-623-8

Jean Molitor, Kaija Voss

Das Bauhaus beeinflusste die Entwicklung der modernen Architektur weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Der Fotograf Jean Molitor reist seit fast einem Jahrzehnt rund um den Globus, um diesen Einfluss zu dokumentieren. Dieser Band bietet einen Überblick über die wichtigsten Architekturströmungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und präsentiert über 130 beeindruckend inszenierte Fotos von zum Teil bislang unbekannten Glanzstücken der Klassischen Moderne aus aller Welt.

be.bra verlag GmbH
ISBN 978-3-89809-152-7

Bauhaus Kooperation Berlin Dessau Weimar (Hrg.)

Dieses reich bebilderte Buch stellt alle Plätze vor, an denen sich Spuren der historischen Bewegung finden lassen. Die Reise führt über Weimar und Dessau nach Berlin. Mit historischen und aktuellen Fotos werden die bekannten architektonischen sowie die musealen Sammlungen vorgestellt, aber auch weniger beachtete Bauten, wie die Kirche in Gelmeroda, die den Maler L. Feininger inspirierte.

Prestel Verlag
ISBN 978-3-7913-8244-9

Faksimile-Ausgabe
Lars Müller (ed.)

100 Jahre nach der Bauhaus-Gründung wird mit der Zeitschrift bauhaus ein bedeutsames Schriftzeugnis dieser Ikone der Moderne wieder zugänglich gemacht. In der von 1926 bis 1931 periodisch erschienenen Zeitschrift kommen bedeutende Stimmen der Bewegung zu Wort, darunter zahlreiche Meister des Bauhauses, wie Josef Albers, Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer sowie Herbert Bayer, Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe, Gerrit Rietveld und andere.
Sie äussern sich zu den aktuellen Ereignissen in und um das Bauhaus, zu den Methoden und Schwerpunkten der eigenen Lehre und zu aktuellen Projekten von Schülern und Meistern. Damals in erster Linie an die Mitglieder des «kreis der freunde des bauhauses» gerichtet, wird in der von Gropius und Moholy-Nagy herausgegebenen Zeitschrift die authentische Stimme dieses Sprachrohrs der Avantgarde lesbar. Mit dem originalgetreuen Nachdruck soll der internationalen Diskussion und Forschung zum Bauhaus und seinen Theorien und Entwürfen neuer Schub verliehen werden.
Die Faksimile-Einzelhefte werden von einem Kommentarheft mit einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis sowie einem wissenschaftlichen Essay begleitet, der die Zeitschrift in ihren historischen Kontext einordnet.
Mit einem Essay von Astrid Bähr und Beiträgen von Josef Albers, Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer, Herbert Bayer, Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe, Gerrit Rietveld et al.

Lars Müller Publishers
ISBN 978-3-03778-594-2

Ben Buschfeld

Der Architekt Bruno Taut (1880–1938) gilt als Meister des farbigen Bauens. Mit seinen Siedlungsbauten setzte er weltweit Maßstäbe. Vor allem die 1925–1932 errichtete Hufeisensiedlung in Berlin-Britz wird international als Schlüsselwerk des reformorientierten Wohnungsbaus gewürdigt. Die farbenfroh und mit vielen Grünflächen gestaltete Siedlung gruppiert sich um eine 350 Meter lange, spektakulär in Form eines Hufeisens gebogene Gebäudeformation. Das Ensemble ist Ausdruck des stadtplanerischen Leitbilds 'Licht, Luft und Sonne für alle'. Gemeinsam mit fünf weiteren Großprojekten der Zeit wurde es 2008 zum UNESCO-Welterbe 'Siedlungen der Berliner Moderne' ernannt.
Dieser hochwertig gestaltete Architektur- und Denkmalführer zeigt viele historische und zeitgenössische Fotos und Pläne. Er bietet Einblick in Architektur-, Bau- und Sozialgeschichte, stellt die wichtigsten Planer und Bewohner vor und beleuchtet auch aktuelle Fragen des Erhalts und der fortschreitenden Privatisierung. Zusätzlich wird das Projekt 'Tautes Heim' präsentiert ein mietbares, denkmalgerecht und komplett im Stil der 1920er-Jahre wiederhergestelltes Reihenhaus mit Garten.

Nicolai publishing & intelligence GmbH (Verlag)
ISBN 978-3-89479-923-6

Stiftung Haus Schminke

Der moderne Blick – the modern view präsentiert insgesamt 20 Gebäude der 1920er und 30er Jahre in Sachsen. Das Buch konzentriert sich dabei auf das Erzählen. Im Vordergrund stehen Bauherren, Architekten und die Menschen, deren Geschichten untrennbar mit den Häusern verbunden sind.
Wir sind der Meinung, dass man die modernen Ideen hinter den Gebäuden mit diesen Geschichten besonders gut erzählen kann. Die vorgestellten Wohnhäuser, Kinos, Kirchen, Fabriken und Schulen befinden sich nicht nur in Sachsens Großstädten. Auch auf dem Land überraschen kühne Konstruktionen und durchdachtes Design.
Dieses Buch wird durch eine App ergänzt: Betrachtet man einzelne Fotos durch das Smartphone oder Tablet, wachsen sie dreidimensional aus den Seiten heraus. Auf diese Weise entsteht ein interaktives Kunstbuch, das auf Fachjargon verzichtet und dafür Bilder sprechen lässt. Um auch Ihr Exemplar zum Leben zu erwecken benötigen Sie die zugehörige App: “Der moderne Blick”. Diese finden Sie in allen üblichen App-Stores oder auf www.dermoderneblick.de

(Bauwelt Fundamente Band 164)
Philipp Oswalt (Hg.)

Hannes Meyer hat als zweiter Bauhausdirektor die von Walter Gropius und den frühen Meistern begründete Bauhauspädagogik wesentlich verändert und neu konzipiert: Das Prinzip „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ löste das in die Krise geratene Konzept „Kunst und Technik – eine neue Einheit“ von 1923 ab. Meyer verfolgte eine Versachlichung und Demokratisierung der Bauhauslehre, die Kooperation mit der Industrie und die Einbeziehung wissenschaftlichen Arbeitsweisen in den Entwurfsprozess.

Birkhäuser Verlag
ISBN 978-3-0356-1724-5

Museum Niesky | Konrad-Wachsmann-Haus (Hg.)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Niesky das führende Zentrum des modernen Holzhausbaus. Die Christoph & Unmack AG produzierte von hier aus unter anderem private und kommunale Wohnhäuser sowie öffentliche Bauten für Kunden auf der ganzen Welt und arbeitete mit namhaften Architekten wie Hans Scharoun, Henry van de Velde, Albinmüller oder Hans Poelzig zusammen.
Konrad Wachsmann, der einige Jahre Chefarchitekt der Firma war, hat sich als Pionier des industriellen Bauens weltweit einen Namen gemacht. Das von ihm entworfene Direktorenwohnhaus in Niesky, 1927 im Stil der Klassischen Moderne errichtet, gilt als besonderes Zeugnis der industrialisierten, vorgefertigten Holzbauweise. Es wurde denkmalgerecht saniert und 2014 als 'Forum Konrad-Wachsmann-Haus Niesky Information, Austausch, Erlebnis Holzhausbau' wiedereröffnet.
Die Dauerausstellung 'Holzbauten der Moderne' gibt einen Einblick in die Entwicklung des industrialisierten Holzhausbaus. Im vorliegenden Ausstellungskatalog kann diese Dokumentation nachverfolgt werden. Zudem befasst sich ein ergänzender Essayteil mit den Ergebnissen der Farbuntersuchungen im Konrad-Wachsmann-Haus, mit dem Ingenieurholzbau der Firma Christoph & Unmack und mit aktuellen Tendenzen im Holzbau.

Sandstein Verlag
ISBN 978-3954981656

Frank Seibel

Wie schön dieses Haus ist! Wie heiter, leicht, licht, klar - und praktisch. "Das "Haus Schminke" in der sächsischen Kleinstadt Löbau im südöstlichsten Zipfel von Deutschland zählt zu den weltweit wichtigsten und schönsten Privathäusern aus der Epoche "Klassische Moderne". Eine mittelständische Unternehmerfamilie, der Nudelfabrikant Fritz Schminke und seine Frau Charlotte, hat es sich zu Beginn der 1930er Jahre von einem der außergewöhnlichsten Architekten der Moderne bauen lassen: Hans Scharoun.

Wer dieses Haus sieht, erkennt sofort, warum die Einheimischen das ungewöhnlichste Haus im Stadtgebiet und weit darüber hinaus seit jeher liebevoll "Nudeldampfer" nennen. Und wer es betritt, vergisst unwillkürlich, dass er gerade mit etwas in Berührung kommt, was doch vielen als eher befremdlich erscheint: moderne Kunst. Daher kommen Menschen aus vielen Ländern hierher, um ein Feuerwerk genialer Einfälle zu erleben: Schiffsreling und Bullaugen, Türklinken, die man mit vollen Händen öffnen kann, eine der ersten Einbauküchen, Fenster, durch die Kinder beim Spielen heraus- und hineinkrabbeln konnten. Und Räume, die jeden Lichtstrahl auffangen. Bewegt und widersprüchlich waren die Zeiten, in denen es erdacht und belebt wurde. Das Haus Schminke ist ein Faszinosum, und die Geschichte dieses Hauses und der Menschen, die es schufen und in ihm lebten, ist unglaublich facettenreich, groß und durchaus nicht ohne Widersprüche.

Carsten Krohn

Diese grundlegende und umfassende Mies-Monografie betrachtet sein Werk von einem entwurfsbezogenen Standpunkt der Architektur aus. Sie rekonstruiert die Bauten in ihrem realisierten Zustand und sieht sie gleichsam auf Augenhöhe des heutigen Betrachters: als qualitätvolle und nach wie vor inspirierende Architektur eines großen Meisters der Moderne. Das Buch präsentiert 80 realisierte Bauten Mies’ in chronologischer Reihenfolge.

Birkhäuser Verlag
ISBN 978-3-0346-0739-1

Anja Krämer und Inge Bäuerle

Highlights der Moderne in Stuttgart. Die Autorinnen zeigen, wie intensiv die Verknüpfungen mit Stuttgart waren und wo und wie der revolutionäre Bauhaus-Geist in der Stadt aktiv wurde. Hier entstand mit der Weißenhofsiedlung eine Ikone des neuen Bauens.
Der Stuttgarter Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer und sein Malerfreund Willi Baumeister haben der Bewegung entscheidende Impulse gegeben.

Belser Verlag
ISBN 978-3-7630-2822-1

Stiftung Bauhaus Dessau, Katja Klaus, Jutta Stein (Hrsg.), Ingolf Kern (Autor)

''Was ist das Bauhaus?'' wurde von der Stiftung Buchkunst in die Shortlist ''Die schönsten deutschen Bücher 2015'' gewählt. Vieles mutet seltsam an in dem eckigen Bau, der sich ''Das Bauhaus'' nennt. Heizkörper hängen wie Gemälde an den Wänden, Fenster öffnen per Kettenantrieb. Hinter jeder Konstruktion und jedem Möbelstück verbirgt sich ein brillanter Einfall. Ingolf Kern hat viele Informationen zusammengetragen, die nicht nur Kindern die weltberühmte Kunst-, Design- und Architekturschule näherbringen. Kindgerecht und verständlich vermittelt er die Grundideen des Bauhauses, während die charmanten Illustrationen Christine Röschs dazu anregen, das Buch immer wieder gerne aufzuschlagen.

Seemann Verlag
ISBN 978-3-86502-351-3

Wer wohnt in weißen WÜRFELN?
Stiftung Bauhaus Dessau, Jutta Stein (Hrsg.), Ingolf Kern (Autor)

Die Häuser für die Bauhaus-Lehrer und ihre Familien gleichen weißen Schuhkartons. Darin wohnten die Kandinskys, Klees und Gropius’ nicht nur gerne, sie nutzten sie auch, um in ihnen zu experimentieren, zu feiern und mit Klees Katze zu spielen. Oft wünschten sie sich Gardinen, so viele Passanten schauten neugierig rein: Denn da war was los bei den Bauhaus-Meistern!

Seemann Verlag
ISBN 978-3-86502-385-8

Hajo Düchtling

Dieser Band erklärt leicht verständlich alle wichtigen Merkmale und Formen dieser Stilbewegung. Durch die klare Text-Bild-Präsentation mit vielen Fotos und Schemazeichnungen wird der Bauhaus-Stil anschaulich erfahrbar. Ein unterhaltsamer Kunstführer mit spannenden Themen-Specials und praktischen Reisetipps.

Belser Verlag
ISBN 978-3-7630-2817-7

Stiftung Bauhaus Dessau (Hrsg.), Ingolf Kern (Autor), Hanna Zeckau

Nicht nur berühmte Architekten wie Walter Gropius oder Carl Fieger waren erfinderisch, auch Lotte und Max sind kreativ und wissen, wie sie wohnen wollen. Sie bauen ein Höhle, treffen eine Innenarchitektin, suchen Stoffe, Farben und Materialien für ihr neues Kinderzimmer aus. Und sie erfahren viel über Georg Muches ''Stahlhaus''. Muche, ein bekannter Bauhaus-Baumeister, suchte nach einem praktischen Material – und entschied sich für Stahl. Die Errichtung seines coolen Containers, der in der Nähe der Bauhaus-Siedlung Dessau-Törten steht, war jedoch kompliziert, sodass ihm eine Tresorbaufirma dabei half. Mit Bullaugen-Fenstern und Flachdach sieht das weiße Haus wie ein kleines ''Stahl-U-Boot'' aus. Max und Lotte interessieren sich sehr für die experimentellen Bauten der Bauhäusler, über die ihr Vater interessante Geschichten zu erzählen weiß. Das ''Haus Am Horn'', die Kupfer- oder die Junkers-Häuser regen die Fantasie der Kinder an. Sind sie nicht ebenso wie deren Urheber auf der Suche nach dem ''richtigen Material''? Ständig fragen sich die beiden, nimmt man besser Pappe und Wolle oder Stöcke und Draht? Lotte und Max probieren nun alles aus: ein Haus gestalten, drinnen oder draußen; kleine Modelle im Schuhkarton machen, fürs Kinderzimmer oder eine Hütte im Garten. Das dritte BILDERBANDE-Bauhaus-Buch animiert zum Mitmachen und zeigt nachvollziehbar und kindgerecht, wie man in einer Pappkiste sein Mega-Musterzimmer entwirft. Das bringt Kinder in Gang, weckt Neugier, Formverständnis und Tatendrang.

Seemann Verlag
ISBN 978-3-86502-397-1

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