Von oben bis unten Bauhaus

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Was die Kultur angeht, scheint die Idee eines hierarchischen Werteschemas von high und low seit den künstlerischen Avantgarden und spätestens seit dem massenmedialen Take-off der Popkultur erledigt. Dennoch bleibt das Spannungsfeld von high und low irritierend virulent und eröffnet auch über Kunst und Kultur hinaus vielfältige Perspektiven, sei es im Verhältnis von High-Tech zu Low-Tech oder in Debatten um Demokratisierung und Partizipation in Politik, Stadtplanung und Design.

In seiner fünften Ausgabe greift der Digital Bauhaus Summit 2018 die alte Unterscheidung von high und low auf. Ist sie wirklich so tot wie oft behauptet? Oder erleben wir im Gegenteil ihre Wiederkehr in veränderten Konstellationen? Welche neuen Dynamiken und Hybridisierungen zeichnen sich im Verhältnis von high und low ab? Wie sähe in der heutigen postdigitalen Gesellschaft eine „neue Einheit von Kunst und Technik“ aus? Sollte sich Gestaltung heute wieder verstärkt an der Bauhaus-Parole vom „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ orientieren? Und welche Rolle spielen dabei die digitalen Technologien?

Organisiert wird der Summit unter anderem von der Zentralen Intelligenz Agentur.

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