"Was heißt hier Haltung?"

Bauhaus und Moderne im Nationalsozialismus, in der Emigration bzw. im Exil und im geteilten Deutschland

Internationales Symposium
29./30. November 2019, Berlinische Galerie im Rahmen von original bauhaus

100 Jahre nach Gründung des historischen Bauhaus zeigen sich der Optimismus und der experimentelle Geist, der den Wohnungsbau und die Wohnungsbaupolitik der Weimarer Republik prägten, durch Gewinnmaximierung und neoliberal geprägte Stadtplanung ersetzt. Angesichts des immer stärker anwachsenden Problems “bezahlbarer Wohnungen” blicken gerade auch Politiker sehnsuchtsvoll auf das Bauhaus und identifizieren mit ihm eine heute so sehr vermisste “soziale Haltung”.

Das Symposium setzt hier an. Es thematisiert Bauhaus und Moderne im Spannungsfeld von Politik und Wirtschaft. Es fragt, wie die mit dem Bauhaus und der Moderne identifizierte „soziale Haltung“ und ihre emanzipatorischen, gesellschaftsgestaltenden und -verändernden Impulse in der Weimarer Republik wirksam wurden und wie sie sich nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in der Tätigkeit von Bauhäuslern und Architekten des Neuen Bauens im Kontext unterschiedlicher politischer Systeme und Gesellschaftsformationen niedergeschlagen und transformiert haben.

Konzept: Andrea Bärnreuther, Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Mehr Informationen und Call for Papers

 

    Zum Seitenanfang